Neues Baugebiet
Garage nach Wahl

Zwischen der Josef-Höser-Straße und der Kemnather Straße (unten) entstehen sechs neue Bauparzellen. Bild: njn
Vermischtes
Erbendorf
20.04.2016
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Etwas mehr Gestaltungsfreiheit haben die Bauherren im Gebiet "Josef-Höser-Straße". Es ist künftig möglich, auch alternative Garagenstandorte zu wählen.

In der Stadtratssitzung wurden die Einwendungen und Stellungnahmen im Zuge der öffentlichen Auslegung behandelt. In der Februarsitzung hat der Stadtrat die Aufstellung eines Bebauungsplans der Innenentwicklung für das Gebiet "Josef-Höser-Straße" beschlossen. Auf einer Gesamtfläche von rund 4400 Quadratmetern sollen sechs Bauparzellen zwischen der Josef-Höser-Straße und der Kemnather Straße entstehen. In der Zeit vom 1. März bis 4. April 2016 erfolgte die öffentliche Auslegung. Wie Bürgermeister Hans Donko mitteilte, haben sich Bürger nicht zu Wort gemeldet. Von den 24 am Verfahren beteiligten Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange haben sieben Fachstellen keine Rückantwort übermittelt. Eine Stellungnahme ohne Einwendungen haben sieben Behörden und Fachstellen abgegeben.

Neun Reaktionen


Neun Beteiligte haben Rückantworten mit Einwendungen, Anregungen, Hinweisen und Empfehlungen übermittelt. Wie der Bürgermeister ausführte, habe die Verwaltung Stellungnahmen in den neuen Entwurf eingearbeitet. So wurden die Anregungen der Bauverwaltung des Landratsamts umgesetzt, die Bauamtsleiter Dieter Döppl in der Sitzung näher erläuterte. "Das Baufenster wird über alle sechs Parzellen gezogen", stellte Döppl fest. So sei eine variablere Bebauung möglich. "Auch die Garagenstandorte sind frei wählbar."

Die Festsetzung von Gebäudeformen wurde gegenüber dem ersten Entwurf zurückgenommen. "Jetzt regeln die zulässigen Gebäudehöhen ausschließlich die Festsetzungen maximaler Wandhöhen", so der Bauamtsleiter. So gelten bergseits maximal fünf Meter, talseits acht Meter. "Um die Gefahr einer unharmonischen, sogenannten Turmbebauung entgegen zu treten, wird wie bisher die First-Richtung West-Ost beibehalten", merkte Döppl abschließend an. Die Stadtratsmitglieder stimmten den Beschlussvorschlägen einstimmig zu und beauftragten die Verwaltung, den Entwurf erneut öffentlich auszulegen.

Nochmal 14 Tage


Wie Bauamtsleiter Döppl informierte, wird der Bebauungsplan für die Öffentlichkeit und diejenigen Träger öffentlicher Belange, die Einwendungen, Anregungen, Hinweise und Empfehlungen übersandt haben, in einer verkürzten 14 Tage-Frist ausgelegt. Seiner Meinung nach könnte somit die Genehmigungsfreistellung nach der nächsten Stadtratssitzung ausgesprochen werden.
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