Regionalplan Oberpfalz-Nord
Stadt redet mit

Vermischtes
Erbendorf
25.06.2016
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"Es ist für uns von hoher Bedeutung, was im Regionalplan festgeschrieben ist." Das stellte Bürgermeister Hans Donko in der Stadtratssitzung fest.

Die Stadt ist an der Änderung des Regionalplans beteiligt. Für Donko ist vor allem die Aufnahme der geplanten Aufstufung Erbendorf-Windischeschenbach zum Mittelzentrum wichtig. Ein weiterer Wunsch ist es, die Stadt als Fachhochschulstandort festzuschreiben. Bauamtsleiter Dieter Döppl informierte in der Sitzung die Stadträte über den Inhalt der 26. Änderung des Regionalplans Oberpfalz-Nord. Wie er ausführte, habe der Planungsausschuss des Regionalen Planungsverbandes Oberpfalz-Nord die Beteiligung zur 26. Änderung des Regionalplans in bestimmten Abschnitten beschlossen.

Zu den wesentlichen Änderungen stellte der Stadtrat Ergänzungen beziehungsweise Anregungen fest. So soll unter dem Punkt "Leitbild - regionale Wettbewerbsfähigkeit" die Stärkung und der Ausbau des Berufsbildungszentrum Erbendorf sowie die Aufstufung Erbendorfs zu einem Fachhochschulstandort festgeschrieben werden.

Zum Punkt "Tourismus" stellte das Gremium fest, dass die Aufnahme der Öko-Modellregion Steinwald notwendig sei. Nicht zuletzt sei es wichtig, die Aufstufung der Stadt Erbendorf, zusammen mit der Stadt Windischeschenbach, zum zentralen Ort "Mittelzentrum" in die Fortschreibung des Plans zu integrieren.

"Wir sind sehr zufrieden mit diesen Vorstoß, denn die Änderung des Regionalplans wird Zukunftsfragen lösen", erklärte Donko. CSU-Fraktionsvorsitzender Johannes Reger sagte, dass sich die Oberpfalz sehr positiv entwickelt habe. "Uns von der CSU-Fraktion freut es, dass jetzt im Regionalplan aufgenommen wird, was Erbendorf ausmacht." Zustimmung fand bei ihm auch die Festschreibung der Öko-Modellregion. "Man sieht bereits heute, dass der Zweckverband Steinwald-Allianz auch überregional wahrgenommen wird."

"Die Aufnahme unserer Punkte in den Regionalplan ist schlüssig", stellte SPD-Fraktionsvorsitzender Klaus Gredinger fest. Den Ausführungen schlossen sich die Fraktionsvorsitzenden Bernhard Schmidt (Freie Wähler) und Sonja Heindl (CWL) an.
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