Rein in die Narrenküche
Riesenstimmung beim Kinderfasching

Die hübsch maskierten Kinder staunten über die tollen Choreographien.
Vermischtes
Erbendorf
25.01.2016
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Der Kinderfasching der Turner hat auch nach Jahrzehnten nichts von seiner Beliebtheit verloren. Am Samstagnachmittag stürmten die kleinen Maschkerer den kunterbunt dekorierten Saal des Kolpinghauses. An den Verkleidungen war abzulesen, was derzeit in den Kinderzimmern Konjunktur hat.

Während die Buben ihre Sympathie für Ritter, Polizisten und Feuerwehrmänner bekundeten, waren es bei den Mädchen die Glitzerkleider, mit denen sie Prinzessinnen und Feen nacheifern. Die kleinen Narren hatten sichtlich Spaß an ihrer Kostümierung. Auch viele amerikanische Kinder erfreuten sich am deutschen Fasching. Das Animationsteam der Sparte Turnen regte die Kinder zum Mittanzen an. Dabei zeigten die jungen Turnerinnen ihr ganzes Können und begeisterten das gut aufgelegte Publikum. DJ Rastelus sorgte für die Begleitmusik. Besonders beliebt waren die bekannten Mitmach-Songs wie das "Fliegerlied" der "Ententanz" oder "Mambo No.5". Bei der Polonaise quer durch den Saal in die Küche und zurück kamen die Kleinen richtig in Fahrt. Für die Showeinlagen sorgten die drei Tanzgruppen des TSV Erbendorf. Den Anfang machten die "Diamonds", das sind die jüngsten Tänzerinnen. Trainiert werden sie von Sabrina Wiesend und Franziska Koch. Die Mädchen steckten das junge Publikum mit ihrem Temperament regelrecht an. Dann marschierten - angefeuert vom Publikum - die "Dance Illusions" in den Saal, die von Diana Arnold und Ingrid Faltenbacher gecoacht werden.

Der Höhepunkt war der Auftritt der Showtanzgruppe "DeLuxe". Die älteste Tanzformation des TSV ist mittlerweile eine Klasse für sich. Die Mädchen stehen unter der Obhut von Nicole Wiesend. Man kann nur erahnen, wie lange die Mädchen dafür geübt hatten. Der tosende Beifall des Publikums entschädigte aber für die Mühen der vergangenen Monate.

Im Hintergrund sorgte das aufmerksame Team um Spartenleiter Bernt Rose für einen reibungslosen Ablauf. Und irgendwann fragte man sich: "Wer hat an der Uhr gedreht?" Um dann festzustellen: "Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei".
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