Rund um die Uhr

Wäre es ein richtiger Verletzter gewesen, hätte der Feuerwehrnachwuchs alles richtig gemacht. Am Dummy konnten sie üben, worauf es bei der Bergung eines Verletzten ankommt. Bilder: njn (2)
Vermischtes
Erbendorf
08.10.2016
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24 Stunden im Dauereinsatz. Das erlebten die Feuerwehranwärter aus Erbendorf hautnah. In dieser Zeit ist ganz schön viel passiert.

Vom Verkehrsunfall über "Brandmeldeanlagen-Einsätze" bis zum Flächenbrand. Alles war im Drehbuch vertreten. Aber auch die Geselligkeit kam an diesem Aktionstag nicht zu kurz. Was an Lösch- und Rettungseinsätzen sowie sonstiger Arbeit im Feuerwehrdienst so alles anfallen kann, davon konnte sich der Nachwuchs beim Berufsfeuerwehrtag ein Bild machen. Für ihren 24-Stunden-Dienst hatten sie sich dazu im Feuerwehrhaus in der Bräugasse eingerichtet. Da ließ der erste Alarm nicht lange auf sich warten. "Ein Verkehrsunfall im Gewerbegebiet." So lautete der Einsatzbefehl. Mit Hilfe der Feuerwehrkameraden wurde in einem alten Kadett ein Dummy mit Rettungsspreizer und Rettungsschere befreit. Die Jugendlichen versorgten das "Opfer".

Kaum zurück im Gerätehaus, wurde die Jugendfeuerwehr erneut gerufen: Zu einem Flächenbrand auf der Schadenreuther Platte. Kurioserweise hatten sie hierbei auch einige Schafe zu retten. Nicht zuletzt löste im Metallbaubetrieb Peter Götzl die Brandmeldeanlage aus. Dort sahen die Anwärter ebenfalls nach dem Rechten. Neben den Einsätzen stand an diesem Tag auch Theorie auf der Tagesordnung. Mit Jugendwart Roland Kaiser und Christoph Linkel wurden feuerwehrtechnische Aufgaben ebenso durchgesprochen wie das Knotenbinden geübt. Auch das richtige Absetzen eines Notrufs und Erste-Hilfe-Maßnahmen wurden trainiert. Für die Feuerwehranwärter kamen diese Übungen wie gerufen. Denn im Rahmen des Berufsfeuerwehrtags wurde die Prüfung für die Jugendflamme abgenommen. Gute Verpflegung, Spiele und Spaß ließen im Feuerwehrhaus keine Langweile aufkommen. In der Nachbesprechung dankten Jugendwart Roland Kaiser und Kommandant Bernhard Schmidt den Teilnehmern für ihre tolle Leistungen. Schmidt dankte in diesem Zusammenhang auch den Organisatoren Roland Kaiser und Christoph Linkel sowie den beteiligten Feuerwehrkameraden für den interessanten 24-Stunden-Dienst.
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