Sonne, Staub und Schweiß

Auch die Quad-Fahrer glänzten mit beachtlicher Beherrschung ihres "Arbeitsgeräts".
Vermischtes
Erbendorf
13.09.2016
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Über 1000 Fans säumten die Strecke. Die Fahrer gaben alles. Und die Sonne hatte auch auf volle Leistung gestellt. Alles lief prächtig, auch der Schweiß aus sämtlichen Poren.

Frodersreuth. Große Freude herrschte beim AvD Weiden nicht nur über den tollen Zuspruch am Rennwochenende, sondern auch über das Engagement der Fahrer. Und Ehrenpräsident Helmut Prem geriet beim Resümee über das Stoppelfeldrennen ins Schwärmen. "Selbst die extrem warme Witterung konnte den Verein nicht daran hindern, eine perfekte Organisation abzuliefern".

Nach den Teilnehmern am Samstag, kamen am Sonntag weitere 43 Fahrer dazu. Alle 103 Starter wollten mit ihren Quads oder Motocross-Maschinen auf einem neuen, geschlossenen Gelände testen, was ihre Maschinen hergeben. "Unter dem Sicherheitsaspekt hatten sie nun hier die Möglichkeit, sich und ihre Fahrzeuge zu testen", sagte Rennleiter Wolfgang Baierl vom AvD.

Am Sonntag starteten bereits um 10 Uhr die Erwachsenen in der Klasse 5 mit den Quads und Enduros auf der 1242 Meter langen Strecke. Es schlossen sich die MX-Klassen und Endurofahrzeuge mit 250 ccm an, dann die neuen Modelle für 2017, die EXC 450 ccm mit ihren Viertaktern, die noch heuer ausgeliefert werden. Schließlich wurde die Quad-Jugend losgelassen.

Eng wurde es nach der sonntäglichen Mittagspause beim Start der 25 Rennmaschinen der Motocross und Endurogruppe zwischen den Fahrern, die Verantwortlicher Wolfgang Baierl mit Ehrenmitglied Klaus Schärl aus Frodersreuth auf die Strecke schickte. Die Fahrer mussten auf dieser neuen Hügellandschaft Sprünge wagen, die mitunter an die Grenze der Leistungsfähigkeit gingen. Da hoben die Fahrer schon mal bis zu zehn Metern ab. Stefan Gros führte heuer am Mikro durch die Runden, erläuterte den Zuschauern wichtige Daten zu Personen und Motoren und gab immer die neuesten Stände an der Spitze der Gruppen bekannt.

Schließlich gratulierte Präsident Helmut Prem am Abend allen Teilnehmern für die Fairness, denn es zählte nicht der schnellste Durchgang, sondern die Fahrten in den vorgegebenen Minuten. "Von allen Seiten bekamen wir Lob. Dies ist eine Bestätigung für unsere Arbeit und Vorbereitung", so Prem. Sehr zufrieden zeigte sich der AvD mit der perfekten Unterstützung aus Frodersreuth. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Auch das Personal des Kindergartens mit Brunhilde Minnich war eingebunden, die Jugendfeuerwehr mit Korbinian Kreuzer und Erwin Häupler an der Spitze organisierte die Zu- und Abfahrt. Auch die Feuerwehr Wildenreuth um Kommandant Thomas Simmerl und Harald Hör hatte viel zu tun.

Keine Unfälle


Zweiter Bürgermeister Johannes Reger freute sich über eine unfallfreie Veranstaltung und überreichte die Pokale. Den Pokal für den jüngsten Teilnehmer erhielt Julian Schön (8) aus Pleystein, der älteste Teilnehmer war Max Weitensteiner aus Weiden. Die weiteste Anreise hatte Martin Lorenz aus Leipzig.
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