Stadtrat Erbendorf
Wirtschaftswachstum unterm Christbaum

Vermischtes
Erbendorf
23.12.2015
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"Wir sind wieder ein gutes Stück vorangekommen", stellte Bürgermeister Hans Donko in seinem Rückblick auf das Jahr 2015 in der Weihnachtssitzung des Stadtrats fest. Parteiübergreifend lobten auch die Fraktionsvorsitzenden von CSU, CWL, SPD und Freien Wählern die Entwicklung der Kommune.

Das Erreichte sei auch möglich geworden durch großzügige Bezuschussung aus vielen verschiedenen Fördertöpfen." Donkos Dank galt der Regierung der Oberpfalz sowie dem Amt für ländliche Entwicklung. "Sehr gefreut haben wir uns auch über die Gewährung von einer Millionen Euro Stabilisierungshilfe durch den Freistaat Bayern. "Dadurch haben wir wieder mehr Luft zum Handeln bekommen."

Restarbeiten 2016


Donko ging auf den Umbau des ehemaligen Bermas-Produktionsgebäudes zum Vier-Sterne-Aribo-Hotel ein, das im Rahmen der Städtebauförderung auf den Weg gebracht wurde. "Es steht kurz vor der Fertigstellung und kann in wenigen Tagen an die Firma GFH als Betreiberin übergeben werden." Der Bürgermeister räumte aber ein, dass die Arbeiten an den Außenanlagen abhängig von der Witterung seien. "Aber diese werden wir ebenso wie die Eingangsüberdachung zügig im neuen Jahr fertigstellen können."

Zum Thema Tourismus stellte der Rathauschef auch fest, dass sich das bewirtschaftete Waldhaus im Steinwald zu einem gut besuchten Ausflugsziel gemausert habe. "Der Steinwald ist wieder in aller Munde." In Sachen Stadthalle stellte Bürgermeister Donko fest, dass die Standortwahl des Stadtrats richtig war. "Jetzt, nach der Fertigstellung des Gebäudes, der Neuanlage des Stadtparks und auch der Festplatzsanierung wird das damalige Votum eindrucksvoll bestätigt." Das Ziel für die kommenden Jahre müsse sein, die Stadt Erbendorf zur kulturellen Hochburg in der nördlichen Oberpfalz auszubauen. Im Bereich der Kindertageseinrichtungen habe die Stadt viel investiert. So konnte die Erweiterung der Kinderkrippe abgeschlossen werden. "Die Stadt hat damit den gesetzlichen Betreuungsanspruch für die unter Dreijährigen bestens eingehalten", ergänzte Donko.

Das Industriegebiet "Schleifmühl" nehme eine "gigantische Entwicklung." Als aktuell größte Baumaßnahme nannte der Bürgermeister das Projekt der Jalousienbaufirma Faltenbacher. Donko erwähnte auch die Ortsteile. Er nannte die Anschlüsse von Hauxdorf und Schadenreuth an die Sammelkläranlage, die mit einem Kostenaufwand von rund einer Millionen Euro abgeschlossen werden konnten. "Dass dies auch gleichzeitig jeweils eine gesamte Dorferneuerung nach sich zog, war dabei bereits von Anfang an mit eingeplant." Donko kündigte den Kanalanschluss in Siegritz für das kommende Jahr an. "Wir kommen damit der Vollerschließung von Erbendorf immer näher." Der Bürgermeister sprach auch die Baumaßnahmen in Wildenreuth an. So wurden aufgrund des Netzausbaus durch das Bayernwerk und des Ausbaus der Kreisstraße TIR 35 durch die Stadt begleitend die Gehwege saniert.

Breitband läuft


Nicht zuletzt nannte Donko den Breitbandausbau, der im Industriegebiet und in Wildenreuth abgeschlossen werden konnte. Weitere Ausbaupläne für das ländliche Stadtgebiet seien in Arbeit. Bürgermeister Donko merkte an, dass dies nur möglich war, weil die Stadt im Rahmen der Breitbandinitiative Fördergelder in Höhe von einer Million Euro erhalte habe. "Es kann davon ausgegangen werden, dass bis zum Ende des kommenden Jahres das schnelle Internet im gesamten Stadtgebiet genutzt werden kann."

Hans Donko bilanzierte, dass das Bürgerfest ein großartiger Erfolg und eine gute Werbung für die Stadt war. Er hob auch die Eröffnung der "Erlebniswochen Fisch" zur Michaeli-Kirchweih hervor. "Es war ein grandioses Spektakel."

"Die Arbeit des Gremiums war von sachlichen Gesichtspunkten getragen und erfolgte in einer überaus menschlichen Art und Weise." Aus diesem Grund seien nahezu alle Beschlüsse des Stadtrats fast einstimmig ausgefallen.

In Erbendorf gibt es aktuell 1862 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze. "Damit ist die Zahl der Beschäftigten binnen Jahresfrist um 119 oder rund 6,5 Prozent gestiegen." Als Vergleich nannte er das Jahr 2005 mit lediglich 1404 Jobs. Auch sei die Steuerkraft pro Einwohner von 552 auf 601 Euro angestiegen. "Ein schlagender Beweis für das kräftige Wirtschaftswachstum vor Ort." Einen Dank sprach Donko allen aus, die zum Wohle der Stadt mitgearbeitet haben, seien es hauptamtlich oder ehrenamtlich Tätige.
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