Stadtrat segnet Bebauungsplanänderungen ab
Stadt macht Weg für Häuslebauer frei

Vermischtes
Erbendorf
27.06.2016
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Der Wunsch vieler Familien nach einem Eigenheim ist in der Steinwaldstadt groß. Das war auch in der jüngsten Stadtratssitzung zu spüren.

(njn) Die Stadträte segneten gleich drei Bebauungsplanänderungen ab, die den Weg für die Häuslebauer frei machen. "Dies zeigt, dass es sich in Erbendorf gut leben lässt", so Bürgermeister Hans Donko. "Den Wünschen der Bauherren kommen wir gerne entgegen."

In der Februar-Sitzung beschloss der Stadtrat die Aufstellung eines Bebauungsplans der Innenentwicklung für das Gebiet "Josef-Höser-Straße." Nach den Worten des Bürgermeisters entstehen dort sechs Bauparzellen in bester Lage. Nachdem der Entwurf nach der ersten öffentlichen Auslegung aufgrund von Äußerungen von Trägern öffentlicher Belange nochmals geändert werden musste, erfolgte vom 9. bis 27. März 2016 eine erneute öffentliche Auslegung.

Wie Bauamtsleiter Dieter Döppl in der Sitzung ausführte, wurden keine Äußerungen von Bürgern hierbei vorgebracht. Von den 10 beteiligten Fachstellen und Trägern öffentlicher Belange haben 5 keine Rückantwort übermittelt. Ohne Einwendungen gingen Stellungnahmen von vier Fachstellen ein. "Lediglich das Landratsamt Tirschenreuth, Technischer Umweltschutz, hat darauf hingewiesen, dass es eventuell für die Parzellen an der Kemnather Straße zu Lärmemissionen kommen könne", so Döppl.

Der Stadtrat nahm diese Stellungnahme zur Kenntnis und beschloss die Satzung über den rechtsverbindlichen Bebauungsplan der Innenentwicklung "Josef-Höser-Straße." Ein weiterer Tagesordnungspunkt befasste sich mit dem Bebauungsplan "Südöstliches Stadtgebiet." So soll eine Bauparzelle am Lessingweg 2 geteilt werden, um eine weitere Parzelle mit einer Fläche von rund 690 Quadratmetern zu schaffen. Dadurch soll eine Bebauung mit einer maximalen E+I-Bauweise ermöglicht werden. Der Stadtrat beschloss die dahingehende Änderung des Bebauungsplans und beauftragte die Verwaltung, das Änderungsverfahren einzuleiten.

Beim Bebauungsplan Wildenreuth- "Nordöstliches Ortsgebiet" hat das Gremium in seiner März-Sitzung die vereinfachte Änderung des Bebauungsplans Wildenreuth - "Nordöstliches Ortsgebiet" für die Bauparzellen 99 bis 103 beschlossen. "Die Änderung beinhaltet die Zulässigkeit einer zusätzlichen Bebauung in E+I-Bauweise", führte Döppl aus.

Wie er den Stadträten mitteilte, war als einzig betroffener Träger öffentlicher Belange das Kreisbauamt beteiligt. "Christian Schieder aus Gössenreuth hat vorgesprochen und auf die Lärm-, Staub- und Geruchsemissionen bei der Bewirtschaftung der umliegenden landwirtschaftlichen Flächen hingewiesen", so der Bauamtsleiter. Diese Hinweise nahm der Stadtrat zur Kenntnis.

Die Stadtratsmitglieder billigten den Änderungsentwurf des Bebauungsplans und beauftragten die Verwaltung, den Entwurf der Bebauungsplanänderung und die Begründung erneut öffentlich auszulegen. Vorbehaltlich, dass keine Einwände oder Stellungnahmen eingehen, gilt die Änderung als genehmigt.

"Die Bebauungspläne zeugen von einer positiven Entwicklung in Stadt und Land", stellte Bürgermeister Hans Donko fest. CSU-Fraktionsvorsitzender Johannes Reger freute es, dass die Bauplätze so gut angenommen werden.
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