Theaterverein feiert in der Stadthalle gelungene Premiere
Ehekrach wegen Silberhochzeit

Die Frage, ob Emil (Michael Wirth, sitzend) von seiner Tante Edith (Daniela Kollmann, links) etwas erbt, treibt ihn zur Verzweiflung. Mit auf dem Bild Emils Ehefrau Betty (Marion Müller), das Ehepaar Geiger (Ulrike Heid und Franz-Josef Gretsch) sowie Emils Sohn Stefan (Christoph Köllner) und seine Freundin Susanne Pfeiffer (Marina Beer, von links). Bild: njn
Vermischtes
Erbendorf
11.04.2016
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Über 30 Mal standen die Laiendarsteller des Theatervereins bereits vor der Premiere auf der Bühne. So oft hatten sie Schwank mit dem Doppeltitel "Die Silberhochzeit" oder "Lieber einen Mann als gar keinen Ärger" einstudiert. Am Wochenende hob sich erstmals dafür in der Stadthalle der Vorhang.

Für die Aufführungen des Dreiakters von Regina Rösch ist extra eine Zuschauertribüne errichtet worden. In der Inszenierung von Regisseur und Vorsitzendem Michael Wirth liefen die acht Laiendarsteller zur Höchstform auf, so dass kein Auge trocken blieb.

Christbaum im Juni


Inhaltlich geht es um einen Weihnachtsbaum. Dieser steht aufgrund einer Wette am 24. Juni immer noch im chaotischen Wohnzimmer von Emil Fetzer (Michael Wirth) und seiner Ehefrau Betty (Marion Müller). Denn sollte es der Baum bis Weihnachten noch aushalten, sind Emil 30 Liter Bier sicher, die dann sein Freund und Nachbar Oswald Geiger (Franz-Josef Gretsch) zahlen muss.

Mitten in den Streitereien des Ehepaars Fetzer um den Weihnachtsbaum keimt der Gedanke auf, man könnte bald Silberhochzeit haben. Doch wann geheiratet wurde, daran können sich beide nicht mehr erinnern. Auch die Nachbarn Oswald und Helga Geiger (Ulrike Heid), die zur gleichen Zeit heirateten, wissen es nicht mehr. Doch der Verdacht wird zur Gewissheit: die Silberhochzeit steht vor der Tür.

Während die Frauen groß feiern möchten und auch Geschenke erwarten, sind die beiden Herren der Meinung, eine Tasse Kaffee wäre in Anbetracht dessen, was man bereits erlitten hat, völlig ausreichend. Die Enttäuschung ist groß bei den Frauen, Tränen fließen, und dann sagt sich auch noch Emils Erbtante Edith (Daniela Kollmann) an. Die Panik im Hause Fetzer ist perfekt. Den Durchblick hat nur Emils Sohn Stefan (Christoph Köllner), der mit seiner ausgeliehenen Freundin Susanne Pfeiffer (Marina Beer) die rettende Idee hat. Unterstützt wird er dabei von Freund und Nachbarn Maximilian Müller (Otmar Kraus).

Wie das Theaterstück letztendlich ausgeht, können Interessierte bei den Aufführungen am Freitag, 15. April und Samstag, 16. April, jeweils um 20 Uhr in der Stadthalle, selbst verfolgen. Karten sind noch im Schreibwarengeschäft Rose am Marktplatz oder an der Abendkasse erhältlich.
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