Unfall bei Erbendorf
Notruf mit letzter Kraft

Ein völlig zerstörter Audi A 3: Die Feuerwehrleute aus Wildenreuth und Erbendorf mussten den Mann mit der Rettungsschere befreien.
Vermischtes
Erbendorf
20.06.2016
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Wer das Wrack sieht, kann es gar nicht glauben: Der Fahrer hat noch selbst den Notruf abgesetzt. Zu seinem Glück, sonst wäre der 35-Jährige wohl länger nicht gefunden worden.

Bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 22 zog sich ein 35-Jähriger am frühen Montagmorgen schwere Verletzungen zu. Gegen 2 Uhr war der Falkenberger zwischen Erbendorf und Guttenberg mit einem Audi A 3 in Richtung Erbendorf unterwegs.

Laut Polizeibericht ist die Ursache für das Folgende bislang unklar: Am sogenannten Böllanger, rund 200 Meter hinter der Abzweigung nach Schadenreuth, verlor der Mann die Kontrolle und kam nach links von der Fahrbahn ab. Das Auto schoss über die fünf Meter hohe Böschung und prallte unten gegen einen Baum. Die Wucht des Aufpralles verformte die Karosserie so, dass der Fahrer im Auto eingeklemmt wurde. Trotzdem und trotz seiner Verletzungen konnte er selbst die Rettungsleitstelle verständigen. Zum Glück: "Das Unfallfahrzeug war von der Straße aus nicht zu sehen", berichtet die Polizei.

Die Feuerwehren aus Erbendorf und Wildenreuth befreiten den Fahrer mit hydraulischem Rettungsgerät. Ein Notarzt übernahm die Erstversorgung, der Rettungsdienst brachte den Mann danach in ein Krankenhaus. Ein Abschleppunternehmen kümmerte sich um den Abtransport des völlig zerstörten Autos. Den Totalschaden gibt die Polizei mit 10 000 Euro an. Wie heftig der Aufprall gewesen sein muss, zeigt der Motorblock des Autos: Den fanden die Helfer rund zehn Meter vom Unfallfahrzeug entfernt im angrenzenden Feld.
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