Viel Lob für Gastgeber
Elite des bayerischen Turnsports ermittelt Landessieger

In der Wettkampfgruppe 1 (18 Jahre und älter) hatte am Ende die Mannschaft des USC München mit 286,95 Punkten die Nase vorne und sicherte sich den Titel des Landessiegers. Die Turner aus der Landeshauptstatt hatten mit Frank Grob (Jahrgang 1960) übrigens auch den ältesten Teilnehmer in ihren Reihen.
Vermischtes
Erbendorf
30.11.2016
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Siegerehrung Nr 3: In der Wettkampfgruppe 1 (18 Jahre und älter) sicherte sich das Team der USC München den Titel. Auf dem 2. Platz kam die Mannschaft der TuS Traunreuth. Den 3. Platz erreichte das Team des TV „Gut Heil“ Hasloch. Zum Titelgwinn gratulierten Oberkampfrichter Marcel Rose (links), Spartenleiter Bernt Rose (2. von links), Wettkampfleiter Richard Tscheuschner (2. von rechts) und 2. Bürgermeister Johannes Reger (rechts).

Die Elite des bayerischen Turnsports gab sich beim Finale des Bayernpokals im Gerätturnen ein Stelldichein. Die Lokalmatadorinnen der TG Tirschenreuth erreichten in einem starken Teilnehmerfeld einen siebten Platz. Nicht ganz so gut lief es für die Gastgeber.

(rw) Die Leistungsturner des TSV landeten auf den achten und somit letzten Platz. Doch auch sonst zeigten sich die Erbendorfer Turner als gute Gastgeber, was das Lob für den Ablauf und die hervorragende Betreuung und Bewirtung bewies. Am ersten Tag ermittelten die Turnerinnen ihre Siegermannschaft. Im Unterschied zu den Herrenwettkämpfen fielen bei den Mädchen die vielen Kuscheltieren als Maskottchen ins Auge. An Schwebebalken, Sprung, Barren, Balken und Boden gingen 32 Teams mit insgesamt 150 Turnerinnen an den Start. Für Wettkampfleiter Richard Tscheuschner und seinem Team eine Herausforderung.

Bei den Wettkampfturnerinnen (18 Jahre und älter) dominierte mit einer Gesamtpunktzahl von 209,25 der TV Blankenbach. Die Unterfränkinnen hatten mit Vanessa Grünewald (70,20) und Kim-Alisha Richter auch die beiden Tagesbesten ihrer Wettkampfklasse in ihren Reihen. Auf Platz zwei kam die TS Jahn München (202,60), gefolgt vom TV Ketschendorf (199,85 Punkte).

Bei den 14- bis 17-Jährigen standen die Mädchen des TS Jahn München (272,95) oben auf dem Siegertreppchen, flankiert vom TV Ketschendorf (266,10) und SC Eckenhaid (265,15). Tagesbeste war Maria Heinrich-Schäffer (70,20; Ketschendorf).

Auch bei den jüngsten Teilnehmerinnen ging der Pokal an TS Jahn München (267,40). Dahinter kamen TG Würzburg-Heidingsfeld (260,70) und TV Planegg-Krailling (258,30). Die Tagesbeste wurde Lina Zimmermann von (TS Kronach; 68,95). Bei der Siegerehrung dankte Bürgermeister Hans Donko den Verantwortlichen des Bayrischen Turnverbands, Erbendorf als Austragungsort gewählt zu haben.

Bei den Buben und Männern hatten sich für das Finale am nächsten Tag 32 Mannschaften qualifiziert. Sie maßen sich am Sprung, Barren, Reck, Boden, Pauschenpferd und an den Ringen. In der Wettkampfgruppe 1 (18 Jahre und älter) hatte der USC München (286,95) die Nase vorne. Sie stellten mit Frank Grob (Jahrgang 1960) auch den ältesten Teilnehmer. Auf Platz zwei schaffte es der TuS Traunreuth (283,95), bei dem Dominik Künzler (98,90) mit Tagesbestleitung dominierte. Dritter wurde der TV "Gut Heil" Hasloch (277,55). Beste Mannschaft aus dem Turngau Oberpfalz-Nord wurde die DJK Windischeschenbach (273,20). Die Gastgeber (272,0) kamen auf Rang acht.

Die TG Röttenbach (383,65) gewann bei den 14- bis 17 Jährigen, vor TSV Unterpfaffenhofen-Germering (381,05) und TV Heilsbronn (379,50). Der Mittelfranke Sebastian Kuhn (99,0) war hier Klassenbester.

Bei den 12- bis 13-Jährigen siegte der TSV Lenting (364,0), gefolgt vom TSV Unterpfaffenhofen-Germering (358,15) und TS Lichtenfels (356,75). Bester Turner war hier Ferdinand Bauer (Lenting; 98,35).

Am Ende des zweiten Wettkampftages hatte Wettkampfleiter Tscheuscher nur lobende Worte für die Erbendorfer Turner übrig. Die Schulsporthalle biete ideale Voraussetzungen für einen solchen Wettbewerb. Er sei sehr froh gewesen, dass die Sparte Turnen kurzfristig eingesprungen sei.

Das überaus große Zuschauerinteresse an den Wettkämpfen brachte richtige Stadionatmosphäre in die Schulturnhalle. Spartenleiter Bernt Rose zeigte sich höchst zufrieden mit dem Ablauf des Landesfinales.

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