Wein statt Zoigl

Auf dem "Schmittn-Hof" in Knetzgau gab es für die Teilnehmer des Musikantenausflugs köstlichen Wein und Häckerbrotzeit. Bild: ang
Vermischtes
Erbendorf
18.08.2016
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Einmal im Monat treffen sich die Sänger und Volksmusikanten beim Zoigl in Röthenbach. Nun wurden bei der Flüssigkeit andere Prioritäten gesetzt. Kürzlich ging es zu einer kulturell-kulinarischen Bildungsreise ins fränkische Weinland.

Reuth/Röthenbach. Wie auf allen ihren Ausflugsfahrten luden die Organisatorin Edeltraud Frank und Reiseleiter Josef Zölch die imposante Gruppe erst einmal zur Kaffeepause mit Kücheln, Sekt und Weißwürsten ein. Im Bamberger Land angekommen, war die geschichtsträchtige Gügelkirche die erste Anlaufstelle. Ursprünglich wurde dieses Wahrzeichen in der Region als Burg auf Jurafels gebaut und später zur bekannten Wallfahrtskirche umfunktioniert.

Nach der interessanten Führung ließen sich Sepp Kempf, Marianne Helm und Hans Kopatsch sowie der Josefshofer Hausg'sang nicht nehmen, zu Ehren der Gottesmutter einige Marienlieder anzustimmen. In unmittelbarer Nähe präsentierte sich die schon von weitem sichtbare Gichburg. Nach Inaugenscheinnahme dieser majestätischen Anlage genossen die Ausflügler in der Gastwirtschaft das Mittagessen.

Das eigentliche Ziel der Gruppe war dann der zu Knetzgau gehörende Schmittn-Hof, wo diese von den Weinbauern Evi und Erwin Schmitt und deren Tochter Stefanie schon erwartet wurde. Auf von Oldtimer-Traktoren gezogenen Gefährten und Planwagen verstaut, ging es ab in die Weinberge.

Mit frisch gebackenem Schwarzbrot, in Begleitung fränkischer Musikanten und bei bester Laune konnten dort die köstlichen Weine probiert werden. Die Weinbauern erläuterten zudem alles Wissenswerte über den Weinbau. Zurück auf dem Schmittn-Hof legten sich dann sowohl die Gastgeber als auch die Musikanten mächtig ins Zeug, um dem Ausflug die Krone aufzusetzen.

Siegmund Vollath mit seiner Steirischen und das Akkordeon-Duo Traudl und Manfred Reithmayer liefen zur Bestform auf und die stimmungsvoll mitgehende Runde ließ sich die traditionelle "Häcker-Brotzeit" schmecken. "Ich habe schon viele Ausflüge mit Weinverkostung mitgemacht, dieser gehört gewiss zu den schönsten", urteilte ein Teilnehmer in weinseliger Laune.
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