Galgenfrist
Windmessmast erhält Verlägerung

Bild: njn
Wirtschaft
Erbendorf
02.03.2016
171
0

Der Windmessmast im Hessenreuther Wald bleibt vorerst stehen. Bis zum 1. Mai muss er aber endgültig verschwinden. Das bestätigte der Sprecher des Tirschenreuther Landratsamts, Walter Brucker. Die Firma NES hatte bis 29. Februar Zeit, sich zu den Rückbauplänen zu erklären.

Das Unternehmen hat nun diese Fristverlängerung beantragt und auf die schwierigen Witterungsbedingungen auf dem Höhenzug verwiesen. "Die Betreiber müssen nicht nur den Mast zurückbauen, sondern auch das Fundament. Außerdem muss der Boden in den ursprünglichen Zustand versetzt werden", erklärt Brucker. Dies sei bei Frost nicht möglich, ebenso wenig bei tiefem, aufgeweichtem Boden.

Die Firma NES und der TÜV Süd bauten die Anlage im Oktober 2012 auf, um die Windgeschwindigkeit an der Stelle zu messen, um die Eignung des Höhenzugs für die Windkraftnutzung zu prüfen. Die Genehmigung für die 140 Meter hohe Anlage lief Ende August 2015 ab - zunächst unbemerkt. Erst Mitte Januar machte der Naturschutzverein VLAB das Landratsamt auf das Versäumnis aufmerksam.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.