Bürgermeister zur Ü-30-Party
„Ein Bad, keine Partymeile“

Der Rußweiher soll Bad bleiben - keine Partymeile werden. Archivbild: do

Auch nach Kritik in den sozialen Netzwerken: Bürgermeister Peter Lehr steht zur Absage der Ü-30-Party am vergangenen Samstag. "Es ist alles gesagt", seine Meinung habe sich nicht geändert.

Lehr hat nach eigener Aussage erst am Vormittag vor der vergangenen Stadtratssitzung am Donnerstag, 7. Juli, von den Plänen erfahren. Wegen des bestehenden Stadtratsbeschlusses musste er die Feier absagen, eine kurzfristige Genehmigung sei "ohne Vorberatung nicht möglich". Auch von den Verweisen auf die Feste im Grafenwöhrer Waldbad oder am Kiesi-Beach in Pressath hält Lehr nichts: "Wenn die das dort so machen, ist das deren Sache. Für uns steht fest, dass der Rußweiher ein Bad und keine Partymeile ist."

Dennoch soll der Stadtrat das Thema "zu gegebener Zeit" behandeln. "Wir sind uns einig, dass wir darüber nochmal reden." Einen offiziellen Antrag gebe es aber noch nicht. Ebenso wenig wie eine zeitliche, wollte Lehr eine inhaltliche Prognose abgeben: Ob künftig solche Feste und Partys am Rußweiher möglich sein werden, liege nur beim Gremium. "Wenn es der Stadtrat will, werden wir den bestehenden Beschluss abändern."
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Peter Sporrer aus Vohenstrauß | 18.07.2016 | 21:55  
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