Hege- und Königsfischen der Sportangler
595 Gramm zum Sieg

Manuel Pemp aus Apfelbach mit Spiegelkarpfen (5835 Gramm). Bild: rn

Tremmersdorf/Eschenbach. "Um 595 Gramm bin ich besser als du." Damit wandte sich gestern um 11.11 Uhr Manuel Pemp an Markus Keck. Ort des Geschehens war die Festwiese an der Creußen, wo um 10.30 Uhr die Zeremonie des Abwiegens der Fische begonnen hatte. Anlass war das Hege- und Königsfischen der Sportanglervereins. Geangelt wurde an Rußweiher, Haidenaab, Creußen, Neuweiher (Neustadt am Kulm) und Heindlweiher (Trabitz). Für die Wertung zugelassene Fischarten waren jeweils zwei Karpfen oder Grasfische, Schleien, Forellen und Hechte sowie drei Aale. Zu beachten waren Mindestmaße. Für Brachsen, Güster, Giebel und Zwergwelse bestand keine Beschränkung.

Nach Ende der Angelzeit trafen die Bewerber um Königstitel und Preise schier unaufhörlich mit unterschiedlich großen Behältern am Wiegeplatz ein. Bei den Vereinsmitgliedern wurde zweimal gewogen: Zum einen wurde das Gesamtgewicht des Fangs ermittelt und zusätzlich der schwerste Fisch, der über die Königswürde entschied. Nach dem Wiegen wurden alle Fische umgehend in mit Sauerstoff angereicherte Behälter umgesetzt. Wie Vorsitzender Martin Schusser erklärte, werden sie unter anderem beim Bürgerfest zubereitet. Abwieger Ralf Schlottke hatte wiederholt seine liebe Mühe mit "Schmetterlingsfischen".

Als einem der ersten Angler galten Markus Keck die Glückwünsche seiner Freunde. Er hatte einen 5240 Gramm schweren Karpfen an Land gezogen. Eine halbe Stunde später strahlte Manuel Pemp. Sein Rußweiherkarpfen wog 5835 Gramm. Ob sein Traum "Fischerkönig 2016" in Erfüllung ging, erfuhr er erst einige Stunden später bei der Königsproklamation (Bericht folgt) .
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.