Kolpingfamilie lädt zu Maiandacht in den unteren Stadtwald – Bläserquintett spielt
Marienverehrung in der Natur

Das Gnadenbild glänzte in der Abendsonne: Am Bildstock der Familie Knier an der Weggabelung im Birschlingweg fanden sich die Gläubigen auf Einladung der Kolpingfamilie zur Maiandacht ein. Bild: rn

(rn) Zur Einführung des Festtags der "Patrona Bavariae" vor 100 Jahren feierte Erzbischof Kardinal Reinhard Marx mit Gläubigen aus ganz Bayern auf dem Münchner Marienplatz einen Festgottesdienst. Die Pfarrei verlegte die Marienverehrung am Muttertag an den Bildstock der Familie Knier im unteren Stadtwald. Eingeladen dazu hatte die Kolpingfamilie.

Die Maiandacht an der Weggabelung am Birschlingweg begann Pfarrer Thomas Jeschner mit "Sei gegrüßt Königin, Mutter der Barmherzigkeit", dem "Salve Regina". Im Muttertag erkannte er den Anlass, Maria als Vorbild jeder menschlichen Mutter zu sehen. Maria habe deren Würde geheiligt. Für das Evangelium hatte er die Suche von Josef und Maria nach Jesus und dessen Auffinden im Tempel gewählt.

Der Pfarrer sprach auch viel von der geistlichen Mutterschaft Mariens und der Würde der Mütter. Er führte dazu Zitate aus dem deutschen, russischen und indischen Kulturkreis an und ließ Philosophen zu Wort kommen. Marienlitanei und Lobpreis Jesu Christi rundeten die Andacht ab, deren Lieder ein Bläserquintett begleitete.

Nach dem Segen dankte Kolpingvorsitzender Rainer Graßler den Musikern für ihr Mitwirken, der Familie Knier für den Blumenschmuck und allen Teilnehmern für ihr Kommen.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.