Grundschule Eschenbach und Musikschule im Vierstädtedreieck veranstalten gemeinsames Konzert ...
„Fröhlicher Weg in den Frühling“

Die Zusammenarbeit zwischen Grundschulen und der Musikschule im Vierstädtedreieck bildet einen zuverlässigen Rahmen für die musikalische Bildung der Kinder. Das zeigte sich beim "Aktionstag Musik", bei dem die Eschenbacher Erst- und Zweitklässler gemeinsam mit den Musikschülern mit Singen und Musizieren das Frühlingserwachen demonstrierten. Bild: do

Die Grundschule Eschenbach und die Musikschule im Vierstädtedreieck bilden ein vielversprechendes Klang-Team. Dieser Eindruck bestätigte sich beim Aktionstag der Musik. In vollendeter Harmonie erwärmten die Buben und Mädchen beim gemeinsamen Singen und Musizieren die Herzen der stolzen Mamas und Papas, Omas und Opas.

Unter Leitung von Joachim Steppert (Musikschule) und Angelika Heser (Grundschule) demonstrierten die über 40 Kinder den ganzheitlichen Anspruch der Musik. Mit bemerkenswerten choreografischen Ansätzen, mit Tanzen, Singen und Musizieren bereiteten Kinderchor sowie Blockflöten- und Orff-Gruppen einen "fröhlichen Weg in den Frühling", so das Motto des Abends. Die locker-heitere Abendveranstaltung in der gut gefüllten Aula der Markus-Gottwalt-Schule gehörte zum "Aktionstag der Musik", den die Bayerische Landeskoordinierungsstelle Musik für die Woche vor Pfingsten ausgerufen hatte.

Den Leitgedanken "Musik verbindet" konnte Rektor Otmar Buchmann nur bestätigen. "Musikschule und Grundschulklassen haben viele Gemeinsamkeiten", bilanzierte er auch mit Blick auf den vielversprechenden freiwilligen Musikunterricht zwischen Schulschluss und Beginn der Mittagsbetreuung.

Begeisterung vermitteln


Dass es sich dabei um ein "Win-win-Modell" handelt, zeigte dann auch seine Klasse. Mit Kopf, Herz und Hand, mit Gestik und Mimik machte das gemeinsame Singen und Klingen doppelt Spaß. Der Wunsch von Joachim Steppert, mit einem gemeinsamen Auftritt die Freude und Begeisterung der Kinder auch den Familienangehörigen zu vermitteln, ging voll auf: Das Publikum war hin und weg vom ungeahnten Temperament des Nachwuchses. Frohgemut eröffnete die Veranstaltung ein Fenster in den Bildungsalltag - mit dem Fazit: Musik bietet Zugang und Übung für das Miteinander.

In der Folge bestimmten Darbietungen mit Liedern von früher und heute die "Matinee": Musikschulleiter Joachim Steppert kündigte Werke aus verschiedenen Jahrhunderten über die schönste Jahreszeit an. Während sich die Erst- und Zweitklässler der Grundschule - etwa mit "Winter ade", "Kuckuck" und "Ringel, Ringel, Rosen" - auf Blockflöten-Intermezzos konzentrierte, riefen die Chöre der Musikschule mit "Singt ein Vogel", "Im Märzen der Bauer" oder "Der Mai ist gekommen" den strahlenden Frühling herbei.

Köstlich dann die Rhythmicals mit "Osterhasen-Schokoladen-Twist" und "Fahrrad fahr'n". Das kleine musikalische Feuerwerk setzte sich fort. Ein "Geburtstagsständchen" und "Der Kuckuck und der Esel" erklangen. Die Blockflöten der zweiten Klasse waren in ihrem Element, bevor die begeisterte Elternschaft mit einem weiteren Höhepunkt beglückt wurde: "Tiritomba" befeuerte die Stimmung, "Es tönen die Lieder, der Frühling kehrt wieder" verführte zu beschwingter Stimmung.

"Große Wirkung"


Ansteckend war nicht zuletzt das unbekümmerte Winken und Händeschütteln bei den choreografischen Einlagen: Das rhythmische "Patsch, patsch, patsch" und "Klatsch, klatsch, klatsch" musste einfach die Frühlingsgeister wecken.

Der Beifall war nach "Feierabend" groß - und ebenso die Übereinstimmung: "Ein kleiner Aktionstag mit großer Wirkung", urteilten die Schulleiter Otmar Buchmann und Joachim Steppert unisono.
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