Bürgerversammlung Eschenbach
Stadt fördert Sanierung

Die Fassade der Metzgerei Hubmann bezeichnete Architekt Klaus Stiefler als Paradebeispiel einer Fassadeninstandsetzung. Bild: rn

Für die Modernisierung in der Altstadt, im Scheunenviertel und am Bahnhofsgelände stellt Eschenbach Geld bereit. Das Förderprogramm "Unsere Stadt soll schöner werden" erklärte Architekt Klaus Stiefler bei der Bürgerversammlung.

Es sei für eine Stadt nicht normal, Geld für ein kommunales Förderprogramm auszugeben. Stiefler erläuterte was seit dem Beginn des Programms 1986 passiert ist. Ziel sei der Erhalt des Stadtbildes. Der Fördersatz beträgt in der Regel 30 Prozent allerdings mit Höchstbeträgen. Diese liegen bei Instandsetzung, Neu- und Umgestaltung von Fassaden einschließlich Fenster, Türen, Dächern und Dachaufbauten bei 15 000 Euro.

Bei der Herstellung und Umgestaltung von Einfriedungen, Außentreppen und Hofräumen mit öffentlicher Wirkung werden 7000 Euro und bei der Anpassung des Gebäudes an moderne Wohnverhältnisse (Heizungs- und Sanitäranlagen) maximal 2000 Euro gewährt. Für Scheunenviertel und Bahnhof gelten andere Kriterien. Der Architekt wies darauf hin, dass nur Maßnahmen gefördert werden, die den Rechtsvorschriften und den Festlegungen der Stadt entsprechen. Selbsthilfe wird mit einem Stundensatz von acht Euro anerkennt. "Dies dürfen maximal 70 Prozent der Kosten sein." Die Bausubstanz muss noch soweit erhaltenswert sein, dass die Maßnahme gerechtfertigt ist. Reiner Unterhalt sei nicht förderfähig. Den Teilnehmern stellte er den Ablauf des Verfahrens vor. "Mit der Ausführung darf nicht vor Bewilligung begonnen werden." Die Gesamtsumme der bisher in Eschenbach ausgezahlten Fördermittel bezifferte er auf rund 600 000 Euro.
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