Schleckermarkt erhält neue Nutzung – Große Informationstafeln an Ausfallstraßen
„Ein Leerstand weniger“

Die Räume des ehemaligen Schleckermarktes am Karlsplatz erhalten eine neue Nutzung: Der Stadtrat genehmigte in seiner Sitzung die Umnutzung des Verkaufsraumes. Dieser dient künftig dem Pool-Billard-Verein Pressath als Vereinslokal.

Da das Vorhaben den Zielen des in Aufstellung befindlichen Bebauungsplanes nicht widerspricht und an der Gebäudefassade keine Veränderung vorgenommen wird, erteilte das Gremium eine Ausnahme von der Veränderungssperre. "Es ist ein Beitrag zur Belebung der Innenstadt, und wir haben einen Leerstand weniger", resümierte Bürgermeister Peter Lehr.

Nach mehreren Ortsterminen erhielt die Familie Reisner die Genehmigung, am Rußweiher-Bootshaus Nr. 37 eine Stützwand mit Absturzsicherung zu errichten. Sie muss allerdings begrünt werden und den Vorgaben der Unfallverhütung entsprechen.

Im Gewerbegebiet "Am Stadtwald" plant die Firma Schwarzbach und Wittmann den Anbau eines Büroraumes an die Lagerhalle. Der Neubau wird inklusive Überdachung 12 Meter lang und 6,75 Meter breit sein. Dem Unternehmen wurde das gemeindliche Einvernehmen mit der Auflage erteilt, dass die neuen Hausanschlüsse für Wasser und Kanal auf seine Kosten zu erstellen sind. Keine Einwände bestanden auch gegen den Bauantrag von Sonja und Patrick Fichtl, die in Breitenlohe 4 in eine Garage eine Wohnung einbauen wollen.

Wegen des Umbaus für die Ganztagsbetreuung fallen in der Markus-Gottwalt-Schule im Kellergeschoß der Turnhalle Lagerräume weg. Dafür wird nun Ersatz benötigt. Die Stadt errichtet daher auf dem nördlichen Teil des Schulgrundstücks ein 16,80 mal 5,50 Meter großes Lagergebäude.

In der Kirchenthumbacher, der Pressather, der Grafenwöhrer und der Speinsharter Straße will die Kommune 3,75 mal 3,60 Meter große Informationstafeln aufstellen. Die Plakatierung soll auf Veranstaltungen hinweisen. Auch diese beiden Vorhaben segnete das Gremium ab. Bürgermeister Peter Lehr informierte über einen Zuwendungsbescheid des Bundes über 50 000 Euro für Beratungsleistungen zur Förderung des Breitbandausbaus.
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