Stadtratssitzung Eschenbach
Bestand Dank viel Betrieb

Der Neubau einer Fertigungshalle der Firma Mondi: In ihr sieht Bürgermeister Peter Lehr ein "Signal für den Standort Eschenbach". Bild: rn

Die Unternehmen in Eschenbach sind fleißig. Nicht nur die Firma Kerafol hat einiges vor.

Mit dem Anbau und einer Nutzungsänderungen auf dem Betriebsgelände der Firma Kerafol hatte sich der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung zu befassen. Kerafol plant am bestehenden Verwaltungsgebäude einen Anbau für ein Treppenhaus mit Aufzug mit einer Höhe von 12,50 Meter. In der Produktionseinheit Boschhalle stehen Nutzungsänderungen an.

Betroffen davon sind Büroflächen, die künftig als Archiv genutzt werden. Des Weiteren soll ein Aufenthaltsraum vergrößert und ein ehemaliger Absorberraum zur Produktionsfläche umgewandelt werden. Die Vorhaben fanden das Einvernehmen des Gremiums.

Fritz Betzl dankte für die Initiativen der Firma Koppe, die der Sicherung und Erweiterung des Unternehmens dienen und zur Bestandserhaltung der Arbeitsplätze beitragen. Bürgermeister Peter Lehr bezog in seinen Dank Unternehmen wie Mondi, Novem und Schug ein, die in jüngster Zeit Investitionen vorgenommen haben und noch vornehmen werden und damit den Wirtschaftsstandort Eschenbach stärken.

Der jüngste Großbau ist der am 25. Februar dieses Jahres vom Stadtrat abgesegnete Neubau einer Fertigungshalle mit Versandbereich der Firma Mondi. Der Hallenkomplex mit einer Länge von 126 Meter und einer Breite von 49 Meter steht inzwischen im Rohbau. Dem Bestattungsunternehmen Bauer wurde genehmigt, am Anwesen Karlsplatz 2 eine Leuchtwerbeanlage anzubringen. Architekt Klaus Stiefler hatte aus gestalterischer Sicht keine Einwände vorgebracht. Für Lehr bedeutet der Einzug des Unternehmens Bauer in die leerstehende Ladenfläche "einen Leerstand weniger am Stadtplatz".

Keine Einwände hatte der Stadtrat gegen das Vorhaben von Michael Wolfram, eine Teilfläche des Flurstücks 1660 der Gemarkung Stegenthumbach mit Erde aufzufüllen. Wolfram beabsichtigt, Teile des unebenen Wiesengeländes westlich des Campingsplatzes Götz an der B 470 mit Erdreich aufzufüllen, das bei der bevorstehenden Erweiterung des Edeka-Marktes anfällt. Dem Vorhaben zustimmen müssen noch das Amt für Landwirtschaft und der Naturschutz.
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