Taubnschusterhaus stahlt
Kuhstall als gute Stube

Das Gewölbe im ehemaligen Kuhstall des Taubnschusterhauses zieht die Blicke auf sich. Bild: rn

Der Umbau und die Sanierung des Taubnschusteranwesens macht Fortschritte. Davon überzeugte sich der Stadtrat. Mit dabei waren Karlheinz Keck, Vorsitzender des Heimatvereins, und Ralph Stadter vom Architekturbüro Stiefler.

Nicht wieder zu erkennen ist der ehemalige Kuhstall des Taubnschusterhauses. Nach Sicherung des Gewölbes und der Außenwände "erstrahlt" er wie noch nie. Das Gewölbe und eine der Außenwände sollen im Rohzustand bleiben. Das Haus verfügt damit im Erdgeschoss über drei verbundene Haupträume, anstelle der Hofeinfahrt gibt es nun Toilettenanlagen. Teile der alten Stadtmauer bleiben sichtbar.

Eine Überraschung bietet das Dachgeschoss der Remise: Stabiler Boden und wohnlich verkleidete Dachschräge. Die Fläche wird künftig als Lagerraum dienen. "Nach dem Konzept der Nichtstaatlichen Museen Bayerns sollen die beiden bisherigen Ausstellungsräume für eine Dauerausstellung genutzt werden", berichtete Keck. Angedacht seien ein Stadtmodell, ein virtueller Rundgang durch die Stadt vor den großen Bränden und das Kommunbrauwesen. Einen dritten Raum, er entstand über Kuhstall und Toilettenanlagen, will der Heimatverein für wechselnde Ausstellungen nutzen. "Wir müssen alle Teile des vielseitigen Inventars erfassen und beschreiben", nannte Keck die nächste Aufgabe. Dies sei eine Vorgabe der "Nichtstaatlichen Museen", die weitere Fördermittel in Aussicht gestellt haben.
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