Verabschiedung im Stadtrat: Blumen und Gutschein für Elisabeth Gottsche – Erste ...
Ein Bürgerhaus als großes Ziel

Für ihren großen Einsatz als langjährige Seniorenbeauftragte dankte Bürgermeister Peter Lehr Elisabeth Gottsche bei der Verabschiedung im Stadtrat. Bild: rn
 
Eschenbach. (rn) Die Glasfassade des Treppenhauses im Anbau der Markus-Gottwalt-Schule soll einen Sonnenschutz erhalten. Beim Ortstermin zeigte sich der Stadtrat überzeugt von der überfälligen Maßnahme. "Aus Sicht der Schulleitung ist ein Sonnenschutz an der Westseite erforderlich", informierte Bürgermeister Peter Lehr. Hausmeister Udo Drechsler sprach von einer "starken Aufheizung" von Treppenhaus und Flur ab dem Mittag. Da keine Lüftungsmöglichkeit besteht, entstünden Verhältnisse wie in einer Sauna. Z

Sie übt seit November 2015 das Amt der Koordinatorin bei der Seniorengemeinschaft "Generationen Hand in Hand" aus. Und deshalb verabschiedete Bürgermeister Peter Lehr in der Sitzung des Stadtrats mit Blumen und einem Gutschein die bisherige Seniorenbeauftragte Elisabeth Gottsche. Ende März war bereits Udo Müller zu ihrem Nachfolger gewählt worden.

Lehr erinnerte an das Jahr 2001, als die examinierte Altenpflegerin und Sozialwirtin Anfang April zur ersten Seniorenbeauftragten der Stadt gewählt worden war. Gottsche habe sich seither "sehr stark eingebracht" und zuletzt den Schwerpunkt ihrer Arbeit auf die Gründung der Seniorengemeinschaft gelegt. Elisabeth Gottsche selbst ging in ihrem Rückblick auf eine Fachtagung in Weiden ein, bei "der Funke übergesprungen" sei und nach der sie ein Gedanke nicht mehr losgelassen habe: "Auf dem Land müssen wir etwas tun, damit die Menschen möglichst lange zu Hause bleiben können."

Als Stationen ihrer Tätigkeit als Seniorenbeauftragte zählte sie auf: Zusammenarbeit der Seniorenbeauftragten im Vierstädtedreieck ab 2012, Beitrag "Reha statt Altenheim" in der "Jetzt-red-i-Sendung", aufwendige Bürgerbefragung, Mitwirkung an der Lenkungsgruppe Integriertes Stadtentwicklungskonzept, Anbieten von Seniorensprechstunden und Vorbereitungen zur "GeHiH"-Gründung. Als Vision schwebt ihr immer noch ein Bürgerhaus vor.

"Bei uns sind Samenkörner aufgegangen", lautete ihr Resümee. Gottsche dankte abschließend dem Stadtrat für die stets gute Zusammenarbeit.

Heftige Vorwürfe musste sich in der Sitzung des Stadtrats CSU/ÜCW-Fraktionssprecher Marcus Gradl gefallen lassen. Er hatte in der Jahreshauptversammlung der CSU deutliche Kritik an der Amtsführung von Bürgermeister Peter Lehr (SPD) geübt. Zweiter Bürgermeister Karl Lorenz (Freie Wähler) sah darin Angriffe aus der "untersten Schublade", für die eine Entschuldigung angebracht sei.

Und sichtlich erbost fügte Lorenz hinzu: "Die Art und Weise, wie der Bürgermeister in der Presse vorgeführt wird, ist eine Unverschämtheit." Als "maßlos" bezeichnete er zudem Gradls "Anruf bei der Kommunalaufsicht wegen der Amtsführung des Bürgermeisters". Der Freie Wähler nahm schließlich zu einigen Kritikpunkten Stellung und hielt sie für unbegründet.

Unter "Wünsche und Anträge" wandte sich SCE-Vorsitzender und SPD-Stadtrat Matthias Haberberger an die "sehr verehrten Kollegen der CSU/ÜCW-Fraktion". Der Grund: "In jüngster Zeit sind in einigen Ihrer Presseberichte, unter anderem über die Jahreshauptversammlung der CSU, nicht korrekte Sachverhalte wiedergegeben worden." Was das "SCE-Jugendturnier unter der Schirmherrschaft der CSU" betrifft, so sei dies eine Veranstaltung der CSU und nicht des SCE gewesen. "Es gibt eine klare Ansage im SC Eschenbach, sich nicht an einer politischen Veranstaltung zu beteiligen", machte er deutlich. "Ich möchte betonen, dass der Verein in keine politische Richtung geschoben werden soll."

Dann ging Haberberger, der auch Mitglied des städtischen Kulturausschusses ist, auf die Ü 30-Party 2015 ein. Diese hatte CSU-Ortsvorsitzende Dr. Sabine Schultes in ihrem Arbeitsbericht in der Jahreshauptversammlung mit erwähnt. Der SPD-Stadtrat stellte dazu fest, dass der Kulturausschuss der Stadt Eschenbach unter der tatkräftigen Mithilfe des SCE diese Veranstaltung organisiert und realisiert habe. Auch die Kosten seien zum Teil aus dem Budget des Kulturausschusses beglichen worden.

Und nicht zuletzt seien der Ü 30-Tanz in den Mai und die Jugendparty Ende vergangener Woche ebenfalls Veranstaltungen des Kulturausschusses gewesen. Haberberger bat "die Verantwortlichen zukünftig um ordnungsgemäße Berichterstattung".
Es gibt eine klare Ansage im SC Eschenbach, sich nicht an einer politischen Veranstaltung zu beteiligen.Matthias Haberberger, SCE-Vorsitzender und SPD-Stadtrat
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