Verregnete Bilanz beim Rußweiher-Freibads
Schattige Zahlen

Die Tretboote sind eingewintert, nachdem sie in diesem Jahr weniger oft genutzt wurden, als im Jahr 2015. Bild: rn

Die Rußweiherflotte hat ihr Winterquartier im Bauhof bezogen. Im Stadtrat legte Bürgermeister Peter Lehr die Rußweiherstatistik vor. Die fällt im Vergleich zum Vorjahr schwächer aus.

Wesentlich weniger Sonnentage als 2015 werfen auch auf die Kasse der Stadt einen Schatten: Die Einnahmen durch Eintritt sanken von 37 373 auf 23 485 Euro, beim Bootsverleih von 7843 auf 6393 Euro. Minusrekorde von 17 717 beziehungsweise 5318 Euro gab es im Jahr 2014.

Vor allem die Zahl der Jahreskarten sei deutlich gesunken. Bei den Erwachsenen ging sie von 259 im Jahr 2014über 109 im Jahr 2015 auf nun 85 zurück. Die gleiche Tendenz ist bei Jugendlichen erkennbar. Für die Jahre 2008 bis 2013 erwarben sie zwischen 75 und 120 Jahreskarten.

In den Folgejahren ging der Verkauf von 70 über 43 auf 32 zurück. Bei den Kindern sank dieser Wert von 119 im Jahr 2014 auf nun nur noch elf. "Einzeleintritte Erwachsene" enthält die Statistik 5838 nach 9346 im Jahr 2015. Bei den Jugendlichen von 1142) auf 632 zurück. Kinderkarten verkaufte die Stadt im Jahr 2015 2469 2016 waren es noch 1573. Weniger deutlich ist der Rückgang bei den Tretbooten. 1587 Vermietungen gab es 2015, im laufenden Jahr waren es noch 1292.

Positiv bewertete Lehr dagegen die biochemische Entschlammung des Rußweihers, diese zeige inzwischen eine gute Wirkung. Als Beweis verwies der Bürgermeister auf die Situation auf Höhe des Hexenhäusls: "Vom dortigen Steg aus kann man durch klares Rußweiherwasser auf sandigen Boden blicken."
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