Wohin mit der Zulassungsstelle
Weiter zwei Optionen

Das Krankenhaus ginge auch: Kliniken-Regionalleiter Christian Stadler (rechts) zeigte den CSU-Kreisräten die Räume. Sollte ein Umzug ins alte Vermessungsamt nicht zustande kommen, stünden sie als Alternative bereit. Bild: mor

Der Landrat plant die Zukunft der Zulassungsstelle in Eschenbach. Sollte der Stadtrat einem Umzug ins alte Vermessungsamt nicht zustimmen, böte sich das alte Krankenhaus an. Diese Botschaft sandten die CSU-Kreisräte bei einem Besuch Richtung Rathaus.

Wo findet die Zulassungsstelle in der ehemaligen Kreisstadt Platz, im alten Vermessungsamt oder in den Verwaltungsräumen des Krankenhauses? Nach einer Besichtigung wollte der Vorsitzende der CSU-Kreistagsfraktion, Stephan Oetzinger keine Empfehlung abgeben. Wichtig ist den CSU-Kreisräten und Landrat Andras Meier aber eine "zügige Lösung für Stadt, Landkreis und Bürger".

Der Regionalleiter der Kliniken Nordoberpfalz, Christian Stadler, stellte die Räume hinter dem Empfangsschalter im Foyer des Krankenhauses vor. In den vier Räumen mit 95 Quadratmetern hätten Schilderverkauf, Schalter, Büros und Registratur Platz. Hinzu kämen 20 Quadratmeter Wartezone im Foyer oder im Gang. Die Räume seien für die drei Fachkräfte ideal, findet Kreisbaumeister Werner Kraus. Der Zugang sei behindertengerecht, Parkplätze ausreichend vorhanden. Mit rund 200 Metern Entfernung zum bisherigen Standort liege das Krankenhaus auch nah am Ortszentrum.

Stadler informierte über die gute Auslastung des Krankenhauses. Im Februar öffne die zweite Station der Demenz-Einrichtung, im März werde die Regens-Wagner-Stiftung die weiteren Räume beziehen. Die Physiotherapie sei nach wie vor im Haus. Die Zulassungsstelle würde keinesfalls die Pläne für ein Gesundheitszentrum blockieren, stellten Stadler und Meier heraus. Der Landrat verwies auf das Gesprächsangebot an die Stadt zum Umzug ins Vermessungsamt, eine Antwort stehe aus.

Dritter Bürgermeister Klaus Lehl stellte heraus, dass er und seine Kollegen Peter Lehr und Karl Lorenz das Vermessungsamt vorziehen, dies sei auch Wunsch der Bürger. Auch die CSU-Stadtratsfraktion präferiere das Vermessungsamt, sicherte Stadt- und Kreisrat Peter Nasser zu, der Stadtrat als ganzes müsse entscheiden. Lehl betonte, dass die unteren Räume im Vermessungsamt barrierefrei zugänglich sind, der Hof biete Parkplätze.

Stellvertretender Landrat Albert Nickl hob hervor, dass die Zulassungsstelle in Eschenbach für den westlichen Landkreis auf jeden Fall erhalten bleibt. Ihm wäre das Vermessungsamt lieber. Die VHS könnte als Mieter im alten Landratsamt bleiben, auch wenn die Immobilien-Bayern das Gebäude übernimmt, das zwar sanierungsbedürftig aber nicht baufällig ist.
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