39. Stadtmeisterschaft im Kegeln: Auszeichnungen für die Besten
Sieger strahlen, Pokale glänzen

Mit der Stadtmeisterschaft im Kegeln bringt der Karten- und Schachverein Schwung in das gesellschaftliche Leben der Rußweiherstadt, weiß Harald Drobig (rechts), der Vorsitzende des Karten- und Schachvereins, aus langjähriger Erfahrung. Unser Bild zeigt die Einzelsieger der 39. Stadtmeisterschaften mit Bürgermeister Peter Lehr (Mitte) und Schirmherrn Dieter Kies (links). Bilder: do (2)
 
49 Teams wetteiferten auf der hochmodernen Kegelbahn des SC Eschenbach mit großer Begeisterung um die Titel der Mannschaftssieger. Unser Bild zeigt die Vertreter der siegreichen Mannschaften mit den Pokalen.


Hobby- und Gesellschaftskegler mit starken LeistungenDie Siegerehrung nahmen gemeinsam KSV-Vorsitzender Harald Drobig, Schirmherr Dieter Kies und Abteilungsleiter Thomas Riedl vor. 177 Holz reichten Dennis Greupner, um sich den Titel des Einzelmeisters bei den Sportkeglern zu sichern. Die besten Ergebnisse schoben allerdings Gastkegler: Sandro Großmann beeindruckte mit 193 Holz vor Rainer Ullmann (189) und Johann Sier (180). Gerhard Danzer siegte im Einzelwettbewerb der Gesellschaftskegler. Mit 175 Holz gewann er vor Dieter Dunzer (174) und Karl Völkl (164). Nicht in die Wertung kamen die 175 Holz von Harald Polzin als Auswärtigem.

Unschlagbar gut war im Einzel der Sportkeglerinnen Heidi Riedl mit 187 Keil. Auf den nächsten Plätzen folgten Birgit Reifenberger (173) und Verena Liers (169). Eingestuft als Amateurkeglerin jubelte Carola Greupner (171) vor Susann Hempl (149) und Rosa Wolf (144). Verena Schullers 154 Holz kamen, weil Auswärtige, nicht in die Wertung.

Die jugendlichen Teilnehmer unterteilte der Veranstalter in zwei Altersgruppen jeweils mit Sport- und Hobby-Kategorie. Bester bei den "Profis" der Jugend A war Marcel Reifenberger mit 175 Keil. Als Hobby-Teilnehmer dominierten in der Gruppe Oliver Danzer (140) und Patricia Burkhardt (137). Bei den B-Jugendlichen gewann Tobias Wamsat (157) die Wertung bei den Sportkeglern. Tim Drechsler (140) und Luisa Ulrich (83) holten sich die Pokale im Hobbybereich.

Im Mannschaftswettbewerb der Jugend A mit dem 18. Lebensjahr als Altersgrenze holte sich der Kleintierzuchtverein Rang eins und den Wanderpokal des KSV-Ehrenvorsitzenden Klaus Lehl. Bei den B-Jugendlichen in der Altersgruppe bis 14 Jahre waren die Burschen der Feuerwehr erfolgreich.

Eine starke Leistung boten die Reservisten, die bei den Herren-Teams mit dem überragenden Mannschaftsergebnis von 785 Holz triumphierten. Lohn waren der Siegerpokal und der Wanderpokal der Stadt. Mitarbeiter der Firma Mondi schoben ebenfalls munter mit. Nach den 754 Holz der Verpackungsexperten wurde es knapp. Nur ein Holz weniger schob das Team der Sparkasse (753).

Die Damen der Sparkasse schwimmen bei den Stadtmeisterschaften auf einer Erfolgswelle: Sie haben den Mannschaftstitel fast schon gepachtet. Auch bei der 39. Auflage siegten sie souverän mit 743 Holz und sicherten sich damit Sieger- und Wanderpokal. Als Nächstplatzierte kam das Damenteam der Verwaltungsgemeinschaft Eschenbach mit 567 Holz ebenso zu Pokalehren.

Immer gut dabei ist die "Schullerei". Als gemischte Mannschaft gemeldet, mischte sie das starke Feld der 23 Teams auf. Gleich zwei Pokale waren der Lohn für 784 Holz und tollen Kegelsport. Mit dem Titel des Vizemeisters im gemischten Fünfer-Team können sich die Montagskegler (721) schmücken. Überraschend stark zeigte sich mit weiblicher Unterstützung der Katholische Männerverein: 712 Holz bedeuteten den dritten Platz. (do)

Seit fast 40 Jahren gehört es in Eschenbach zur Tradition, mit schweren Kugeln wehrlose Opfer zu Fall zu bringen. Wenn das passiert, läuft die Stadtmeisterschaft im Kegeln, die der Karten- und Schachverein (KSV) jedes Jahr mit viel Herzblut organisiert. Meisterschaftsfeiern bedeuten dann Erntezeit.

Im SCE-Sportheim - die Super-Bahn in Sichtweite - feierten die Sport- und Gesellschaftskegler gemeinsam ihre Erfolge, die sich in einem Zahlenwerk an Schüben, Keil und Holz widerspiegelten. Die Siegerpokale in Gold und Silber glänzten in der Abendsonne, aber nicht minder strahlten die Gesichter der Champions und der bewährten Ausrichter des Wettbewerbs.

KSV-Vorsitzender Harald Drobig schnaufte mit seinem erfahrenen Team nach der riesigen organisatorischen Kraftanstrengung durch. Und Dieter Kies, der Vorsitzende des Stadtverbands, hatte ein begeisterungsfähiges Publikum beobachtet, das Spaß an der Freude hatte und mit Ausdauer, scharfem Auge und Kondition wieder ein kleines Stück Kegelgeschichte schrieb.

In Anwesenheit von Bürgermeister Peter Lehr, KSV-Ehrenvorsitzendem Klaus Lehl und SCE-Vorsitzendem Matthias Haberberger zog Cheforganisator Harald Drobig vor der Siegerehrung auch im Namen seiner Stellvertreterin Sieglinde Horn sowie von KSV-Abteilungsleiter Thomas Riedl und der Schreibdienst-Mannschaft Bilanz. Er sprach von einem Turnier mit hohem gesellschaftlichen Wert und sportlichem Format: "Das Gesellschaftskegeln führt die Leute zusammen und schafft Freundschaften."

Drobig berichtete auch über Neuerungen, etwa der Zulassung gemischter Mannschaften, die Einteilung der jugendlichen Teilnehmer in Altersklassen sowie die Trennung von Hobby- und Sportkeglern. "All diese Maßnahmen haben zum Erfolg beigetragen", urteilte er. Ein wesentlicher Faktor dabei sei auch die Vier-Bahnen-Anlage der SCE-Kegelabteilung. "Die Bahn wird immer besser, oder sind es die Kegler?"

Insgesamt 28 972 Holz


Beeindruckend waren auch die statistischen Zahlen zur 39. Stadtmeisterschaft. Der KSV-Vorsitzende freute sich über 243 Teilnehmer in 15 Herren-, 7 Damen-, 23 gemischten und 4 Jugendmannschaften. Genauestens führte der Schreibdienst Buch. Das Team zählte insgesamt 28 972 Holz und errechnete einen Durchschnitt von 119 Kegel je Starter. Besonders angetan war Drobig vom Interesse gemischter Mannschaften: "Das hat Zukunft und belebt die Stadtmeisterschaften." Dank zollte er den Spendern der Siegertrophäen und Wanderpokale: "Die Zugkraft dieser Preise ist ungebrochen."

"Seltsamer Vierer"


er Einzigartigkeit bescheinigte der Redner dem sogenannten Glücksschub des Schirmherrn. Er bezeichnete das Ergebnis als "seltsamen Vierer", der dann doch drei Mal nachgekegelt worden sei. Die Auszeichnung folgte auf dem Fuß. Die glücklichen Gewinner Kai Kennel und Luca Meier, beide Jugendkegler, sowie Helmut Lenuweit freuten sich über kulinarische Schmankerln.

Schirmherr Dieter Kies war bei der Geschenkübergabe in seinem Element, eine Schirmherrn-Spende an den KSV folgte. Auch die Ehrengäste nutzten die Gelegenheit, dem erfahrenen Ausrichter zu danken. Bürgermeister Peter Lehr unterstrich den Kennenlern-Faktor der Veranstaltung und den dadurch entstehenden Gemeinschaftsgeist. KSV-Ehrenvorsitzender Klaus Lehl sah Freude, Elan und Begeisterung der Teilnehmer, gepaart mit einem perfekten Organisationsteam, als Voraussetzung für den Erfolg der Stadtmeisterschaften im Kegeln. Ein weiteres Grußwort sprach der gastgebende SCE-Vorsitzende Matthias Haberberger.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.