Fußballer des FC Tremmersdorf/Speinshart besuchen Eschenbacher
Von wegen Schadenfreude

Da jubelten die Spieler des FC Tremmersdorf/Speinshart - und das ausgerechnet vor dem Eschenbacher Rathaus. Schadenfreude über den Niedergang der Eschenbacher Fußballer verspüren die Männer aber nicht. Bild: do

Eschenbach/Tremmersrf. (do) Einmal vor dem Eschenbacher Rathaus stehen und feiern, diese Sehnsucht wurde für Günther Scherl wahr. Der Abteilungsleiter des FC Tremmersdorf/Speinshart jubelte mit seinen Aufsteigern aus dem Creußendorf über die sportliche Erfolgswelle seiner Kicker.

Jetzt, nach der Verwirklichung der Kreisliga-Aufstiegsträume des FC wollten sie auch einmal dem etablierten Nachbarn aus der ehemaligen Kreisstadt zeigen, was Dorf-Fußballer zustande bringen. "Schadenfreude liegt uns dabei völlig fern", beeilte sich Günther Scherl mit Blick auf den Niedergang der Eschenbacher Fußballer festzustellen. "Den Abstieg des SCE bedauern wir sehr, hatten wir uns doch schon auf spannende Lokalderbys gefreut." Und doch jubeln die Tremmersdorfer über neue sportliche Möglichkeiten, sich in der Kreisliga Weiden Nord mit Nachbarvereinen zu messen. Am Samstag war jedenfalls das Feiern angesagt.

Grund dazu bestand nicht nur im berauschenden sportlichen Erfolg. So führte eine 24-Stunden-Party zunächst zum Polterabend von Torhüter Sebastian Arnold. In aller Herrgottsfrühe marschierten die Kicker zu ihrem Spielertrainer Robert Schäffler nach Pressath zum Weißwurstessen. Dann ging es mit dem gut bestückten Boller-Wägelchen in Richtung Eschenbach und zu später Stunde konnten die Kicker auch noch nach einem dramatischen Pokalendspiel den Sieg ihrer Lieblinge vom FC Bayern begießen. Ja, es waren anstrengende 24 Stunden, die die durchtrainierten jungen Mannsbilder feuchtfröhlich wegsteckten.
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