Leichtathleten des SC Eschenbach reisen ins Bundesleistungszentrum Kienbaum bei Berlin
Weiter Weg zum Training

Jede Menge Sport, aber auch Spaß und Spiel standen für die Leichtathleten des SC Eschenbach beim Aufenthalt im Bundesleistungszentrum Kienbaum bei Berlin auf dem Programm. Ziele waren die Verbesserung der Leistungsfähigkeit und die Festigung der Kameradschaft. Bild: rn

Reich an Training, aber auch an Erlebnissen waren die Tage, die fast 30 Leichtathleten des SCE im Bundesleistungszentrum Kienbaum, östlich von Berlin, verbrachten. Der Aufenthalt sollte der Leistungssteigerung in den Sprung- und Wurfdisziplinen und der Festigung der Kameradschaft dienen.

Die Diskus- und die Speerwerfer fanden sich in der Wurfhalle sowie in dem nach vorne offenen Wurfhaus ein, wo Würfe ins Freie möglich waren. Zur Verbesserung der Bewegungsabläufe stand eine Spielhalle zur Verfügung. Im Kraftraum wurden nur altersgerechte Geräte benutzt. In der Schwimmhalle sowie bei Mal-, Quiz- und Spieleabenden bot sich Gelegenheit zur Entspannung.

Garanten für den Erfolg des Aufenthalts in Kienbaum waren die mitgereisten SCE-Trainer. Zu einem unerwarteten freudigen Wiedersehen kam es dabei zwischen Hannelore Ott und Bernd Bierwisch, deren Freundschaft seit Februar 1994 besteht. Er hatte damals als Trainer den Magdeburger Raymond Hecht zum dritten Winter-Werfermeeting des SCE begleitet: Hecht stellte dabei mit 90,06 Meter einen neuen deutschen Rekord im Speerwurf auf. Unter Sportlern trägt die Freisportanlage seither den Beinamen "Segelwiese".

Bierwisch erzählte der überraschten Ott, dass er sich über die Medien bereits über die Erfolge des jungen SCE-Speerwerfers Paul Pöllmann informiert habe. Er wünschte ihm weitere Erfolge und nahm ihn sowie Tim Reindl für einige Trainingsabschnitte unter seine Fittiche.

Achim Kaufmann, der 2004 in der Altersklasse der 30- bis 34-jährigen mit 6,62 Meter Deutscher Meister im Weitsprung wurde, blieb dem SCE auch danach erhalten und engagierte sich in Kienbaum als Filmer. Seine Aufnahmen dienten den Trainern als Hilfestellung bei der Kontrolle der Bewegungsabläufe und als Grundlage für Verbesserungen.

Hannelore Ott freute sich besonders über die Teilnahme junger Nachwuchssportler im Alter von 12 und 13 Jahren. "Sie waren begeistert von Trainingsstätten und Essen, und haben sich wunderbar eingegliedert."
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