SCE-Seniorenfußballer nach kläglich vergebenen Torchancen auf Relegationsplätzen
Mitten im Abstiegskampf

Außer in der Winterzeit herrscht auf den Plätzen der SCE-Sparte Fußball überaus reges Treiben: Zwölf Mannschaften beteiligten sich im vergangenen Jahr am offiziellen Spielbetrieb oder - wie die jüngsten Kicker - an Freundschaftsspielen. Dazu ist regelmäßiges Training erforderlich. Sehr zugute kommt den Teams dabei der von Hubert Schug gestiftete Metallgitterzaun zwischen B-Platz und Sommerleitenweg.

Nach einer äußerst erfolgreichen Hinrunde in der Kreisliga Nord sollte im vergangenen Jahr für die erste und die zweite Herrenmannschaft ein Trainingslager in der Türkei den Grundstein für eine erfolgreiche Rückrunde legen. Marc Hemminger berichtete auch von einem hoffnungsvollen Start. Nach dem 24. Spieltag allerdings war "die Luft draußen" und die "Erste" fiel bis Saisonende auf Rang sechs ab. Der zweiten Mannschaft bescheinigte er "erstmals mehr Siege als Niederlagen und einen respektablen sechsten Platz". Mehrere Spieler hätten sich daher im Sommer entschieden, "ihre Karriere auf dem Höhepunkt zu beenden".

Hemminger bedauerte, dass für beide Mannschaften der Saisonstart 2015/2016 "nach hinten" losgegangen sei. Er berichtete von spielerisch gutem Fußball, aber kläglichst vergebenen hochkarätigen Chancen und dem Durchreichen auf den Relegationsplatz. Die Fähigkeiten zum Bestehen des Abstiegskampfes seien vorhanden, erklärte der Trainer und rief dazu auf, dies auch in den Köpfen umzusetzen.

Als einen Riesenerfolg bezeichnete Martin Neukam den Kreismeistertitel der Alten Herren, deren fünften Platz bei der Bezirksmeisterschaft und den Sieg beim Hallenturnier um den "Raiffeisen-Cup". Ein "schwarzer Tag" für den SCE sei dagegen der Vier-Städte-Cup in Vorbach gewesen.

Höhepunkt des SCE-Jahres sei die Ausrichtung des Betriebsfestes der Firma Novem gewesen, verbunden mit der Weltmeisterschaft, bei der Mannschaften von Niederlassungen der Firma in Mexiko, den USA, Slowakei und Deutschland antraten. In Erinnerung rief Neukam nicht zuletzt den Familienausflug nach Leipzig, die Wanderung in den bayerischen Bergen und das Oktoberfest.

Vom Lauftreff bis zum SchwimmtrainingDie Abteilung Breitensport des SCE ist das gesamte Jahr über aktiv. Ihr Angebot reicht von Lauftreff und Nordic-Walking über Ski- und Fitnessgymnastik sowie Schwimmtraining bis hin zu Radfahren und Powergymnastik. Besonders öffentlichkeitswirksam ist der jährliche Volkstriathlon.

Die Vielseitigkeit der Sparte dokumentierte Karl Lorenz. Er blendete zurück auf das Frühjahrstrainingscamp auf der Sonneninsel Lanzarote, die Beteiligung der Radsportler an der Panoramatour sowie die Teilnahmen am Kulmbach-Triathlon, am Ironman in Roth, am Pressath-Triathlon, am Maisel-Fun-Run Bayreuth, an den Marathons Amberg-Weiden, Regensburg und München und am Silvesterlauf in Vorbach.

An starken Einzelleistungen erwähnte Lorenz unter anderem die jeweils dritten Plätze von Alfred Ritter (Altersklasse 45 Jahre) beim Halbmarathon in Bayreuth, von Thomas Lohner in der stark besetzten Altersklasse M 45 beim Marathon Regensburg sowie von Tanja und Thomas Lohner in der Gesamtwertung des Halbmarathons Amberg-Weiden. Dem 25. Volkstriathlon am Rußweiher maß er wegen der damit verbundenen Stadtmeisterschaft einen besonderen Stellenwert bei. (rn)


Novum bei DamenViele Gründe hatte das Schrumpfen des Kaders der Fußball-Damen . "So blieb am Ende der Spielzeit 2014/2015 nur der enttäuschende letzte Tabellenplatz in der Kreisliga 1", resümierte Werner Brüchner. Da das Team aber "nicht sang- und klanglos von der Bildfläche verschwinden wollte", habe nach der Verstärkung durch Fußballerinnen aus Etzenricht und Weiden die Vorbereitung auf die neue Saison begonnen.

Als Novum bezeichnete er das Punktspiel am 26. September in Moosbach. Da wegen mehrerer Ausfälle nicht genug Spielerinnen zur Verfügung standen, setzten Daniela und Melanie Held ein Zeichen: "Zum ersten Mal in Eschenbach spielten Mutter und Tochter in einer Mannschaft." Brüchner erwähnte zudem den Gewinn des Kreispokals sowie die Teilnahmen am Landkreisstaffellauf und an der Stadtmeisterschaft im Kegeln, bei der Birgit Koller mit 198 Holz die Damenwertung für sich entschied. (rn)
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