1245 Euro auf dem Gabentisch
Beschäftigte der Firma Novem spenden für Kinderkrebshilfe Oberpfalz- Nord

Annemarie Rinnagl (rechts), die Vorsitzende des Vertrauenskörpers der IG Metall im Eschenbacher Werk der Firma Novem, und Sabine Felbinger, die Vorsitzende des Betriebsrats, übergaben Andreas Steinl, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Kinderkrebshilfe Oberpfalz-Nord,1245 Euro als Weihnachtszuwendung der Belegschaft. Bild: rn

"Alle Jahre wieder ..." freut sich die Kinderkrebshilfe in der Region Oberpfalz-Nord auf die Weihnachtsspende der Beschäftigten der Eschenbacher Firma Novem. Zum fünften Mal in Folge luden Annemarie Rinnagl, Vorsitzende des Vertrauenskörpers der IG Metall, und Betriebsratsvorsitzende Sabine Felbinger den Andreas Steinl von der Kinderkrebshilfe zur "Bescherung" ein.

Auf dem Gabentisch lagen diesmal 1245 Euro. Der Betrag ist das Ergebnis der gewerkschaftlichen Advents-Aktion "Gemeinsam für gutes Leben", die die Eine-Mark-Idee von Karlheinz Böhm zugunsten seiner Äthiopienhilfe aufgreift.

Bei Novem blieb es nicht bei einem Euro. Besonderes Anliegen von Rinnagl und Felbinger ist es, dass die gespendeten Beträge in voller Höhe Kindern aus der Region zugute kommen. Denn: "Kinder sind unsere Zukunft". Mit diesem Argument wecken die beiden bei ihren Kollegen stets die Spendenfreudigkeit. Rinnagl ist stolz darauf, dass sich einschließlich der nunmehr übergebenen Spende die Summe der seit 2011 erfolgten Zuwendungen auf 5105 Euro erhöht hat.

Ein Netzwerk schaffen


Stellvertretender Vorsitzender Andreas Steinl senior berichtete, dass die 2004 gegründete Kinderkrebshilfe Oberpfalz-Nord im Gebiet zwischen Amberg und Waldsassen wirkungsvoll tätig sei. Ziel ist es, krebskranke und andere schwerstkranke Kinder und Jugendliche aus der Region zu unterstützen, was sowohl durch finanzielle Leistungen als auch durch persönliche Betreuung geschehen kann. Außerdem sollen betroffene Familien bei wirtschaftlicher Hilfsbedürftigkeit und in sozialen Notlagen Unterstützung erfahren.

Steinl sieht es außerdem als wichtig an, mit den zuständigen Ärzten, Klinken und Therapieeinrichtungen ein Netzwerk zu schaffen. Des Weiteren ist es ihm ein Anliegen, dass die Öffentlichkeit auf die Probleme der betroffenen Kinder und Jugendlichen aufmerksam gemacht wird, darüber nachdenkt und sich bewusst wird, welches Leid in den Familien herrscht.

Der Speinsharter schilderte bei der Spendenübergabe einige Fälle. Unter anderem berichtete er von Eltern, die immense Behandlungs-und Fahrtkosten auf sich nehmen müssten. Dies wirke sich natürlich auf die finanzielle Lage der Familien aus. Die zeitraubenden Besuchsfahrten in die Kliniken hätten zudem Auswirkungen auf den Arbeitsplatz.

Zwölf Euro Jahresbeitrag


Da die Zahl der schweren Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen zunimmt, warb Steinl um Mitgliedschaften im Verein - Jahresbeitrag: zwölf Euro - und Spenden auf das Konto DE45 7535 1960 03000931 84 bei den Vereinigten Sparkassen.
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