30 Michelfelder wohnen im Haus Clara
Neue Heimat in Eschenbach

Segnungsrundgang: Thomas Jeschner (Mitte) weihte mit anderen Geistlichen die Räume im Haus Clara. Bild: rn

30 Bewohner des Michelfelder Pflegeheims Regens Wagner zogen am 1. März ins ehemalige Krankenhaus in Eschenbach ein. Im September wurde es nun offiziell: Zwei Pfarrer spendeten dem "Haus Clara" den Segen.

Alle Teilnehmer am Festakt waren angetan vom neuen Domizil: viel Fläche, helle und barrierefreie Zimmer, große Bäder. Das ehemalige Chirurgie-Stockwerk war während der halbjährigen Umbauphase den Bedürfnissen der Seniorenpflege angepasst worden. Der Umzug von Michelfeld nach Eschenbach war erforderlich, weil im Haupthaus des Klosters Michelfeld eine Generalsanierung ansteht. Diese wird sich voraussichtlich zwölf Jahre hinziehen. Auf der Suche nach einer Unterbringungsmöglichkeit wurde Regens-Wagner-Gesamtleiter Peter Miltenberger bei den Kliniken Nordoberpfalz fündig. Für die oberste Etage des ehemaligen Krankenhauses läuft der Mietvertrag nun über zehn Jahre.

Stehempfang mit Musik


Nach einem Stehempfang eröffneten Joachim Steppert und Johanna Baumann als Vertreter der Musikschule im Vierstädtedreieck den Segnungsgottesdienst. Die Bewohner von Haus Clara sind laut Peter Miltenberger, "heimisch geworden und fühlen sich hier wohl". Pfarrer Thomas Jeschner wünschte, dass das Haus Clara zu einer guten Heimat wird. Junge Mitarbeiter sprachen nach der Segnung der Kreuze für Wohn- und Gemeinschaftsräume Fürbitten für das Gebäude und dessen Bewohner.

"Wir fühlen uns hier sehr wohl", versicherte Pflegedienstleiter Georg Müller. Er räumte ein, dass es nicht leicht gewesen sei, mit 30 Bewohnern den Standort zu wechseln. Trotzdem habe alles gut funktioniert. "Der Bau ist super gelungen", war lobte der gebürtige Eschenbacher. Es sei ein "super neues Zuhause für Menschen mit Behinderung".

Plakate mit Wünschen


Dritter Bürgermeister Klaus Lehl griff den Begriff "Heimat" ebenfalls auf und bescheinigte dem Haus: "Hier findet Heimat statt, hier kann man sich wohlfühlen." Den Verantwortlichen versprach er, dass die Stadt auf die Bedürfnisse eingehen wolle und wünschte viele Glücksmomente, Schutz und Geborgenheit in Eschenbach und stets Sonne über dem Haus Clara. Mehrere Bewohner stellten auf kleinen Plakaten ihre Wünsche dar. Mitarbeiter des Hauses lasen sie vor und hefteten sie an eine Leine.

Die Geistlichen Rainer Remmele und Thomas Jeschner sowie Diakon Thomas Wiegel segneten bei einem Rundgang die neuen Gruppenräume. Peter Miltenberger lud zum Büfett.
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