39. Stadtmeisterschaft im Kegeln läuft noch bis Sonntag
Möglichst viele Neuner

Die Kugeln rollen wieder: Schirmherr Dieter Kies und SCE-Vorsitzender Matthias Haberberger eröffneten auf der Kegelanlage im Sportheim die 39. Stadtmeisterschaft im Kegeln. Ausrichter ist erneut der Karten- und Schachverein.

"Vor 50 Jahren wurde die Kegelsparte des Sportclubs gegründet, und seit 39 Jahren begleiten wir mit unserer Stadtmeisterschaft die Abteilung", sagte KSV-Vorsitzender Harald Drobig in seiner Begrüßung. Er bescheinigte der Kegelbahn einen Top-Zustand und zeigte sich zuversichtlich, dass auf einer Anlage, "wie man sie in dieser Qualität wohl im näheren Umkreis nicht wieder finden wird", wieder viele Neuner fallen werden.

50er-Marke der Wunsch


Drobig berichtete, dass sich 47 Mannschaften bisher für die Stadtmeisterschaft angemeldet haben, und wünschte sich das Überschreiten der 50er-Marke. Mit erkennbarem Erstaunen vernahmen die Kegelfreunde dabei seine Anmerkung: "Im Jahr 1986 beteiligten sich 95 Mannschaften." Trotzdem erkannte er für die heutige Zeit eine gute Resonanz. Der KSV-Vorsitzende führte dies auf die lange Tradition der Veranstaltung und auch auf die wohl immer noch bestehende Neugier auf die Vier-Bahnen-Anlage zurück.

Schöner Freizeitsport


Im Kegeln sah er nicht nur einen Kampfsport: Als schöner Freizeitsport könne es auch im Pfarrheim und in der Freizeitanlage Rußweiher ausgeübt werden. Allen Teilnehmern, die noch bis 10. April antreten werden, wünschte Drobig "Gut Holz" und einen sportlich fairen Kampf. Die Meisterschaftsfeier kündigte er für 13. Mai um 9.30 Uhr an gleicher Stelle an.

Dieter Kies, der Vorsitzende des Stadtverbands und Schirmherr, blickte 40 Jahre zurück, als er mit seinem Dienstbeginn bei der Sparkasse deren Kegelgemeinschaft ins Leben gerufen habe. Seit seinem Wechsel zu einem anderen Kreditinstitut seien seine Kegelaktivitäten jedoch "eingeschlafen".

Bürgermeister Peter Lehr sah in der Stadtmeisterschaft ein gesellschaftliches Großereignis. Seine historischen Betrachten gingen zurück bis ins Jahr 1157, als in Rothenburg ob der Tauber Kegeln bereits als weit verbreitetes Volksvergnügen galt. Des Weiteren berichtete er unter anderem vom Beginn des "Abräumspiels". Dieses sei entstanden, als den Kegelbuben das ständige Aufstellen der Kegel zu anstrengend wurde und sie diese erst wieder aufstellten, als alle neun Kegel lagen.

SCE-Vorsitzender Matthias Haberberger zeigte sich stolz auf die Kegelabteilung, "die ihre Anlage so gut pflegt, dass sie nach acht Jahren noch wie neu aussieht". Aus eigener Erfahrung bezeichnete er das Kegeln als eine anstrengende Sportart.

Schließlich wünschte er der Veranstaltung einen verletzungsfreien Verlauf. Beim offiziellen Startschuss mit dabei waren auch die drei Bürgermeister, einige Stadträte, die fünf Spender der Wanderpokale - neben den Bürgermeistern Stadträtin Karolina Forster und KSV-Spartenleiter Thomas Riedl - sowie die ersten teilnehmenden Mannschaften.
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