Abschlussklassen 1986 der Wirtschaftsschule sehen sich nach 30 Jahren wieder
Rückkehr nach langer "Abstinenz"

Die Wiedersehensfeier der vier Abschlussklassen des Jahres 1986 der Staatlichen Wirtschaftsschule Eschenbach war herzlich und informativ zugleich. Nach 30 Jahren sahen die "Ehemaligen" einander sowie einige Lehrkräfte wieder. Unser Bild zeigt die Teilnehmer des Klassentreffens nach der Schulführung durch Schulleiter Thomas Reitmeier (vorne, Mitte). Bild: do

"Ja, da schau her; Du schaust immer nu goud as!" Solche Komplimente laufen runter wie Champagner. Sie zählen auch zu den Schmeicheleien bei Klassentreffen - erst recht, wenn es das erste Wiedersehen der "Ehemaligen" ernst nach 30 oder mehr Jahren ist.

/Schlammersrf. (do) Wenn sich gleich vier Klassen zum großen Jubiläum treffen, fehlt es bestimmt nicht an Gesprächsstoff und gegenseitigen Komplimenten. Jedenfalls war das Wiedersehen der Abschlussklassen des Jahres 1986 der Staatlichen Wirtschaftsschule nach einer langen, langen Pause überaus herzlich und aufschlussreich.

Vor drei Jahrzehnten hatten sich die Wege von fast 100 Absolventen der Eschenbacher Bildungsstätte getrennt. Da gab es für die Organisatoren um Andrea Dobmeier (geborene Ruhland), Martina Neubauer (geborene Ackermann), Sonja König, Brigitte Mätzner und Heidi Schöpf eine Menge Arbeit, um die vielfach neuen Namen und Wohnorte ausfindig zu machen. Schließlich konnten 87 Einladungen verschickt werden.

Bildungsstätte modernisiert


48 Ex-Schüler waren es dann, die bis aus Berlin, München und Meitingen anreisten, um nach 30 Jahren "Abstinenz" wieder in der Schulbank ihres Klassenzimmers Platz zu nehmen, in Erinnerungen zu schwelgen und bei einer Führung durch Schulleiter Thomas Reitmeier die modernisierte Bildungsstätte kennen zu lernen.

Gerne folgten auch einige Lehrkräfte von früher der Einladung zur Wiedersehensfeier. So mischten sich die Pädagogen Brigitte Ausprung, Erhard Lippert, Peter Mielich, Karin Schweitzer und Annemarie Metz leutselig unter die Teilnehmer, um bei Kaffee und Kuchen zu plaudern und von den alten Schulzeiten zu schwärmen.

Dem Nachmittagsplausch folgte im Zuge des Gottesdienstbesuches in Schlammersdorf ein Gedenken an die verstorbenen Mitschüler Doris Wolf und Markus Schecklmann und an die Lehrkräfte Pater Emmanuel und Bernhard Grötsch. Nach dem festlichen Abendessen im Brauereigasthof Püttner waren Unterhaltung und Gedankenauffrischung Trumpf. Das Treffen entwickelte sich zu einer Sternstunde der Kommunikation über das Gestern und Heute, über Schulfreundschaften sowie die Erlebnisse und Erfahrungen im weiteren Leben.

Frühere "Gefahrenlagen"


Dazu bereicherten Erzählungen der damaligen Lehrkräfte die Unterhaltung. So erfuhren erst nach 30 Jahren einige Absolventen von "Gefahrenlagen" aus der Schulzeit. Ein "pfundiges Treffen", wie Heidi Schöpf zu später Stunde feststellte, das zum nächsten Jubiläum nach Wiederholung rufe.
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