Auf den Spuren des Nationalsozialismus
Schüler auf Zeppelinfeld

Einstimmig war die Abstimmung über die Frage, ob man eine Exkursion nach Nürnberg unternehmen wolle. Herr Dr. Manfred Tobisch bemühte sich erfolgreich, ein Programm passend zum gerade abgeschlossenen Thema Nationalsozialismus zusammenzustellen.

Nürnberg, die Stadt der Reichsparteitage, eignete sich dafür hervorragend. Also machte sich der Geschichtskurs der Q11 mit der Eisenbahn auf den Weg. Der Besuch des Innenhofs der nicht fertiggebauten Kongresshalle war der erste Höhepunkt der Reise. Anschließend besuchten die Schüler die Ausstellung "Faszination und Gewalt". Sie bot ihnen einen aufschlussreichen und beeindruckenden Einblick in das damalige Leben und die Entwicklung des nationalsozialistischen Regimes im Dritten Reich.

Danach erkundeten die Schüler das Reichsparteitagsgelände mit dem Zeppelinfeld. Die Gruppe ging bis zur Zeppelintribüne, weil das Feld von dort am besten betrachtet werden konnte. Der Weg führte die Q11 über die Große Straße, die mit 40 Metern Breite damals ihresgleichen suchte und einen direkten Blick auf die Nürnberger Burg ermöglichen sollte. Den Abschluss bildete ein Gang durch den Luitpoldhain, der im Dritten Reich als Luitpoldarena für Aufmärsche und Gedenkfeiern diente. Mit der Straßenbahn ging es dann in die Altstadt.

Nach der Mittagspause informierte Geschichtslehrer Manfred Tobisch über das mittelalterliche Nürnberg, die Stadtmauer, den Frauentorturm, die Mauthalle und die Lorenzkirche mit ihren zwei weltberühmten Kunstwerken sowie das Heilig-Geist-Spital. Der Hauptmarkt mit Frauenkirche und Schönem Brunnen war der letzte Tagesordnungspunkt, bevor sich die Gruppe mit dem Zug auf den Weg nach Hause begab. Die Schüler bedankten sich bei Tobisch für die Durchführung der Fahrt und bei Hannah Wohl und Stefan Schöcklmann für die Organisation.
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