Aufstiegschencen

Gut gesichert in luftige Höhen. Wer einmal ein Reinhold Messner werden oder den "Huber-Buam" nacheifern will, muss zeitig üben. Bilder: rn (2)

"Wir suchen sattelfeste Abenteurer und solche die es werden wollen." Mit dieser Vorgabe begann die dritte Woche der "CampusFerien" im VierStädtedreieck.

Die warmen, regenfreien Tage nahm Standortleiter Guido Kanitz zum Anlass, vorgesehene Programmpunkte vereinzelt zu streichen. Dem Erlebnispädagogen war daran gelegen, den Kindern im Alter von 5 bis 15 Jahre viel Aktion, Spiel, Spaß, Abenteuer und Naturerlebnisse zu vermitteln.

Die ideenreichen Mitarbeiter von "Campus Learning - VEZ" waren Garanten für dieses hochgesteckte Ziel. Für die jungen Umweltforscher schuf die Natur Erlebnisse am laufenden Band. Mit Kescher und Becherlupe ausgestattet ging's ab an den Bach. Unter der Lupe offenbarte sich der Entdeckergruppe eine bisher unbekannte Welt. Die Entnahme von Wasserproben und die Ermittlung des pH-Werts vermittelte den kleinen Forschern neue Erkenntnisse.

Nach Sehen und Staunen lockten die Campus- Mitarbeiter zum Stations- und Programmwechsel. Angesagt war kreatives Arbeiten mit der Natur. Anleitung, verbunden mit handwerklichem Geschick, führte zu Bastel- und Malergebnissen mit Erinnerungswert. Tier- und Baumraten führten hin zu einer Försterrallye. Zur bewegungsreichen Abwechslung entführten die Campus-Kräfte ihre Schützlinge auf die Spielanlagen am Mehrgenerationenpark und zum Floßfahren ins Rußweiherbad. Bei der Abschlusszeremonie in der SCE- Festhalle dankten alle für "gutes Mitmachen" und übergaben Urkunden. Freudestrahlend zeigten die jungen Forscher die Dokumente ins Elternpublikum. Das Handheben der Campus-Mitarbeiter bedeutete für die quicklebendige Schar "Ruhe". Da die Eltern dieses Zeichen nicht kannten, rief einer der Kleinen spontan: "Das gilt auch für Eltern." Höhenluft durfte die ältere Gruppe schnuppern. Ausgebildete Kletterer nahmen sie mit in den Steinwald. Gut gesichert boten sich den jungen Abenteurern Aufstiegschancen in luftige Höhen. Ein weiteres Ziel war der nahe Rußweiher. Wie in den ersten beiden Wochen hatte das Campus-Team Kanu- und Floßfahren am Tagesplan. "Ab in die Wellen am Lago de Rußo" ist seit Jahren fester Bestandteil. Neben Bogenschießen und Kooperations- und Abenteuerspielen hatten die Betreuer auch einen Geschicklichkeitsparcours für Fahrräder auf dem Programm.

Die Ferienaktionen entwickelten sich in den vergangenen Jahren im VierStädtedreieck zu einer Erfolgsgeschichte. Wie Geschäftsführer Stephan Müller nach der Abschlussveranstaltung einräumte, sind die "CampusFerien" an den Standorten Eschenbach und Kemnath nicht erweiterungsfähig.

Der Diplom-Sozialpädagoge gibt zu bedenken, dass neben 13 Umwelt- und Erziehungswissenschaftlern, Erlebnispädagogen, Ergotherapeuten, Erziehern und Pflegefachkräften mehr als 30 weitere ideenreiche Mitarbeiter für die bekannte "LearningCampus-Qualität" stehen. Mehr Personal geht nicht. In den vergangenen drei Wochen erlebten 340 Kinder im Alter von 5 bis 15 Jahre unterhaltsame Tage.
Weitere Beiträge zu den Themen: Lerning Campus (1)Ferienaktion Eschenbach (1)
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