Autor trägt in der Markus-Gottwalt-Schule vor
Im Monsterland

Trotz aller Monster: Manfred Theisen bot den Schülern genug Möglichkeiten zum Lachen. Bild: rn

Der Vortragssaal der Markus-Gottwalt-Schule wurde zum Monsterland. Anlass war die Aktion Lesezeichen an bayerischen Schulen: "Lesen verleiht Flügel". In den Genuss des 90-minütigen Monsterauftritts kamen die Schüler der dritten und vierten Klassen. Bevor Manfred Theisen begann, stellte er sich und seine Heimatstadt Köln vor. Er studierte Germanistik, Anglistik und Politik, forschte zwei Jahre für das deutsche Innenministerium in der Sowjetunion, gründete einen Entwicklungshilfeverein in Äthiopien und leitete eine Kölner Zeitungsredaktion.

Zum Vorstellen der Handelnden im Monsterland nutzte er eine große Bildergalerie: Mumie, Neandertaler, Wölfi, Professor Blankenstein, Zwergnase, Raubritter Otto und Graf Drakula. Hauptakteure des gruseligen Geschehens waren Fanni und Finn. Theisen erzählte den Schülern von Fanni, die mit ihrem Vater, dem Geisterjäger Mark van Helsing, am Rande des Freizeitparks Monsterland lebt. Dort jagen Zombies, Vampire und Geister den Bewohnern einen wohligen Schrecken ein. Doch nur Fanni und ihr Vater wissen: Diese Monster sind echt!

Theisen verstand es, durch wortreiche Ergänzungen und Kommentierungen das Geschehen im Monsterland spannend zu halten. Passagen von Fanni und Finn durften Schüler lesen. Die Lesestunde wurde zu einer Erlebnisstunde.
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