Begegnung zwischen Wirtschaftsschule und Gymnasium Nowy Wisnicz endet
Kultur kehrt Heim

Mit einer Feier verabschiedeten (von links) Margareta Reim, Alexandrina Pirkl, Bozena Glab, Renata Seredynska, Magdalena Jarmula, Hannelore Ott und Thomas Reitmeierder die polnischen Austauschschüler. Bild: rn

Mit Musik, Gesang, einer Bilderreise und Gaumengenüssen endete der Schüleraustausch zwischen der Wirtschaftsschule und dem Gymnasium Nowy Wisnicz. 14 Austauschschüler bekamen einen Einblick in die deutsche, bayerische und Oberpfälzer Kultur.

In der Aula der Schule sprach Oberstudiendirektor Thomas Reitmeier nicht nur von der Feier eines kontinuierlichen Austauschs. Er zeigte sich überzeugt: "Wir feiern ein gegenseitiges Kennenlernen unserer Lernenden, und vor allem feiern wir gewachsene und persönliche Freundschaften." Besonders willkommen hieß der Schulleiter die Kollegin Magdalena Jarmula, Projektleiterin Bozena Glab, Sozialpädagogin Renata Seredynska und "Luxusbusfahrerin" Sofia.

Verbindung stärken


Mit Peter Nasser, Korbinian Dunzer, Kathrin Fichtl und Christiane Striegl nahmen vier Ehemalige an der Feier teil. Sie hatten bei einem Austausch ein deutsch-polnisches Jugendwörterbuch erstellten. Anlass dazu war das vom deutsch-polnischen Jugendwerk vorgegebene Thema "Die Fremdsprache, ein Schlüssel für Europa". Eingebunden in die Begrüßungszeremonie waren Studiendirektor a. D. Erhard Lippert als Taufpate des Austauschs, zweiter Bürgermeister Karl Lorenz, Vertreter von Förderverein und Elternbeirat, Schulleiter Gymnasium Dr. Knut Thielsen, die deutschen Projektleiterinnen Margareta Reim und Alexandrina Pirkl und die Gasteltern.

In der Schulpartnerschaft sah Lorenz herausragende Ereignisse im Schulleben. Das facettenreiche Wochenprogramm wertete er als Grundlage dafür, den Gastschülern einen Eindruck in das Leben in Bayern zu vermitteln. "Es gilt, Leistungen zu feiern", zeigte sich Reim überzeugt. Sie wertete den Besuch polnischer Lehrkräfte im Jahr 2001 und die daraus gewachsenen Aktivitäten im Sokrates-Comenius-Fremdsprachenprojekt als Startsignal für die gewachsene Begegnungsfolge.

Eine Rückschau darauf bot sie mit einer Bilderserie über die Ereignisse der vergangenen Woche: Empfang, Tag in den Familien, Klettern im Eschenbacher Wipfelpfad, Stationengeschehen am Walderlebnispfad, Kleintier- und Schlangenerlebnisse, Schnitzen, Empfang im Rathaus und Besichtigungsrunden in Nürnberg und Regensburg. Magdalena Jarmula betonte die Bedeutung des Schüleraustauschs und die Einblicke in die Kultur des Nachbarlandes: "Es lohnt sich, Fremdsprachen zu lernen." Die Gastfreundschaft werde ihr in Erinnerung bleiben. Außerdem lud sie für 2017 zum Gegenbesuch ein.

Die Schulband unter Leitung von Oberstudienrat Klaus Binner begleitete das Programm. Den Schlussakt eröffneten polnische Schüler mit Rosen an die Gastmütter. Reitmeier bedankte sich bei deutschen und polnischen Lehrkräften ebenfalls mit Rosen.
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