Bei der Gemeinschaft Sankt Georg ist der Vereinsname Programm
Familiäres Miteinander

Gemeinschaft nennt sie sich, Gemeinschaft praktiziert sie. Die Rede ist von der Gemeinschaft Sankt Georg (GSG). Selbst bei ihrer Jahreshauptversammlung sorgt sie für Wohlfühl-Atmosphäre: "Alte" Pfadfinder und alle Freunde der Pfadfinder-Idee werden mit Fastentrunk und deftiger Brotzeit verwöhnt - Tradition seit mehr als 40 Jahren.

In Anwesenheit von Stadtpfarrer Thomas Jeschner, Dieter Kies, dem Vorsitzenden des Stadtverbands, und von Vertretern des Pfadfinderstammes Eschenbach blickte Vorsitzende Petra Danzer am Samstagabend noch einmal in Wort und Bild auf das Vereinsgeschehen 2015 zurück. "Bei uns ist der Vereinsname Programm", fasste sie dabei zusammen.

In chronologischer Reihenfolge zog die Vorsitzende Bilanz. Und so galten den Mitgliedern Andreas Bernhard, Günther und Christian Dilling, Ulrich Emmerling, Jürgen Lauber, Gerhard Schwaiger und Ruhestandspfarrer Andreas Uschold nochmals Glückwünsche zur Verleihung der Ehrennadel in Gold durch die Gemeinschaft Sankt Georg auf Diözesanebene. Mit der silbernen Ehrennadel war Walter Thurn ausgezeichnet worden.

In ihrer Leistungsbilanz betonte Danzer vor allem die familienbezogenen Unternehmungen. Unter anderem verwies sie auf die Aufenthalte in der Althütte im Bayerischen Wald, die Radwanderung, den Bezirkswandertag in Kelheim, die Grenzlandfahrt, das Johannisfeuer und die Waldweihnacht sowie an Familienwanderungen nach Speinshart und Haselbrunn.

Auch sportlich zeigten sich die GSGler fit. Die Vorsitzende meldete Erfolge bei den Stadtmeisterschaften im Kegeln und beim Landkreislauf mit dem Team Erwin, Oliver und Wolfgang Danzer, Christian Dietz, Günther Dilling, Jürgen Gottsche und Herbert Reindl.

Begehrter Gewandverleih


Das Feiern zur rechten Zeit gehört ebenfalls zum stimmigen Programm der Gemeinschaft. Danzer verwies auf die langjährige Tradition der Weinfeste - 2015 mit dem Thema "Frankreich" - und das Stodlfest der Sankt-Georgs-Pfadfinder, den Emmausgang in den Wildpark Mehlmeisel und die Zoiglfahrt zum "Rechersimer".

Bei uns ist der Vereinsname Programm.Petra Danzer, Vorsitzende der Gemeinschaft Sankt Georg

Viel Anerkennung gab es für die Nikolausaktion, bei der drei Gruppen 28 Familien besuchten. Auch von Nikolauseinsätzen bei den Weihnachtsmärkten und großem Interesse am Gewandverleih berichtete die Vorsitzende. Das umfangreiche Programm war wieder mit viel Arbeit verbunden. Es sei gelungen, diese auf möglichst viele Schultern zu verteilen, merkte die Vorsitzende an und dankte allen Helfern.

Lob für Vorbildfunktion


Dieter Kies für den Stadtverband erinnerte an den Auftrag des Pfadfinder-Gründers Robert Baden-Powell: "Verlasst die Welt ein wenig besser, als ihr sie vorgefunden habt." Diese Vorbildfunktion entdecke er bei den Veranstaltungen der Gemeinschaft Sankt Georg. Besonders das familiäre Miteinander sei beispielgebend, urteilte Kies und überreichte eine Spende.

Ein weiteres Grußwort übermittelte Johannes Sporrer für den Stamm Eschenbach der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg. Er dankte für die vielfältige Unterstützung und die gelebte Solidarität.

Einigen Teilnehmern fiel das Fehlen eines Stadtvertreters auf. "Jetzt homa drei Buochamoista und koiner haud Zeit", grollte ein Besucher, und stellvertretender Vorsitzender Peter Nasser mutmaßte: "Vielleicht orientiert sich die Präsenz der Rathausspitze an deren Einschätzung zur Öffentlichkeitswirksamkeit einer Veranstaltung."
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