Blick in die örtliche Unterwelt
Kultur- und Jugendbeauftragte fordern Kneipp-Anlage und Jugendtreff

Für eine Wassertretanlage in der Brunnstube macht sich Willi Trummer stark. Bilder: rn (2)

Kulturbeauftragter Willi Trummer will eine Kneippwassertretanlage in Eschenbach. Das Quellwasser in der Brunnstube hielt er für "gut geeignet", erklärte er auf der Jahresabschlusssitzung des Stadtrats. Darauf habe er Architekt Klaus Stiefler bereits dreimal hingewiesen. Er bedauerte die bisherigen Vertröstungen des Städteplaners und erklärte: "Der Obst- und Gartenbauverein würde sich mit an den Entstehungskosten beteiligen." Die OGV-Vorstandsmitglieder hätten bereits derartige Anlagen in St. Englmar besichtigt.

Die städtische Jugendbeauftragte Karolina Forster forderte eine Entscheidung über den Jugendtreff im Alten Feuerwehrhaus. Der Stadtrat beriet das Thema bereits eingehend. Forster bedauerte, dass sich noch keine Entwicklungen abzeichnen. Man müsse auf eine Entscheidung des Landratsamtes warten.

Trümmer resümierte das kulturelle Geschehen der Stadt über- und auch untertags im abgelaufenen Jahr. Der Bauernmarkt, eine der größten innerstädtischen Veranstaltungen, hatte erneut eine großartige Resonanz. Hauptverantwortlich dafür sei das Marktteam mit zweitem Bürgermeister Karl Lorenz und Reinhard Wiesent gewesen. Eine gelungene Organisation bescheinigte er auch seinen Kollegen im Kulturausschuss Matthias Haberberger und Marcus Gradl, die einen Jazzabend im Malzhaus organisierten.

Marienlob kam gut an


Trummer berichtete des Weiteren von einem "Erzählabend mit jung gebliebenen Eschenbachern" und zwei größeren Kellerführungen. Dabei habe er jeweils etwa 20 Interessenten in die örtliche Unterwelt geführt. Eine unerwartet große Resonanz fand die von Josef Kämpf initiierte "Marienlob"-Veranstaltung in der Bergkirche. Die Spenden für die Kirche bei der vom Kulturausschuss mitgetragenen "volksmusikalischen Andacht" bezifferte er auf 611 Euro. Für 2016 kündigte Trummer einen weiteren Erzählnachmittag mit neuem Thema und eine erneute "Marienlob"-Veranstaltung in der Bergkirche an. Beabsichtigt sei eine Lesestunde für Kinder im Felsenkeller mit zweitem Bürgermeister Karl Lorenz.

Forster berichtete über das Jugendforum. 14 Vereine und Jugendgruppen hatten Programme für die Sommerferien angeboten. Als Höhepunkt und großen Erfolg bezeichnete sie das Kinder- und Jungbürgerfest. Zu Anlässen, bei denen sie in ihrer Funktion als Jugendbeauftragte gefragt war, zählte Forster die Jury-Tätigkeit beim Vorlesewettbewerb auf Landkreisebene, die Verteilung der Informationsblätter zum Ferienprogramm der Vereine in Schulen, Kindergarten und Geschäften, die Teilnahme an Eröffnung und Preisverteilung "Leseclub" in der Bibliothek und die Teilnahme am Jahrestreffen der Jugendbeauftragten mit Kreisjugendring und Kreisjugendpfleger.
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