Bohrungen im Untergeschoss der Turnhalle der Markus-Gottwalt-Schule
Beton bietet keine Basis

Der Boden im Untergeschoss der Turnhalle muss dringend erneuert werden. Bild: rn

Bohrungen im Untergeschoss der Turnhalle der Markus-Gottwalt-Schule brachten es ans Tageslicht: Der Boden für die Räume der künftigen Offenen Ganztagsschule hat keine Bewehrung und keine Isolierung.

Der Belag ist außerdem von minderer Qualität und hat keine Feuchtigkeitssperre. Bei einem Ortstermin informierte Bürgermeister Peter Lehr den Stadtrat über diese bisher nicht bekannte Sachlage. Er verwies auf die entnommenen Bohrkerne und hielt es für fahrlässig, auf unzureichendem Boden Auf- und Ausbaumaßnahmen vorzunehmen.

Es sei unvermeidlich, die Bodenschicht komplett herauszunehmen und eine Feuchtigkeitssperre aufzubauen. Die Kosten dafür sollten in die Planung - sie geht in die Endphase - einfließen. Lehr hielt es für unvertretbar, ohne Sanierung in die Bauphase überzugehen.

Zustimmung dafür kam von Fritz Betzl (SPD). Er nannte es "sinnvoll und vorteilhaft", Unterrichtsräume und die Betreuungsflächen unter einem Dach zu haben. Dritter Bürgermeister Klaus Lehl sah im Rahmen der von Lehr geforderten Sanierungsmaßnahme zugleich eine Möglichkeit dafür, die relativ geringe Raumhöhe zu verbessern.

Ein deutliches Urteil fällte Bauhofleiter Norbert Braun: "Dies ist kein Betonestrich. Wir kommen langfristig nicht an einer Sanierung vorbei." Die Möglichkeit eines externen Neubaus von Räumen warf Marcus Gradl (CSU) auf. Er verwies dazu auf Gartenflächen der benachbarten "Klarner-Villa". Der Bürgermeister gab zu bedenken, dass sich die Kommune mit einem dortigen Bau für künftige Entwicklungen einschränken würde.
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