Christinnen beschäftigten sich am Wltgebetstag mit Träumen und Hoffnungen von Frauen aus Kuba
Karibik in der Kirche

Für karibische Rhythmen bei den Gesängen sorgten Schüler der Musikschule bei der Feier zum Weltgebetstag der Frauen in der Pfarrkirche. Bild: rn

Gebete, Gesänge, Schilderungen aus dem Alltag der Frauen in Kuba, Informationen über das Land und Gaumengenüsse wechselten sich beim Weltgebetstag der Frauen ab. Das Zeremoniell in der Pfarrkirche St. Laurentius eröffnete zum besseren Verständnis Elisabeth Eisner mit einem historischen Rückblick.

Sie blickte auf die Zeit ab 1511 zurück, als die indigene Bevölkerung dem Eroberungsfeldzug der Spanier zum Opfer fiel. Durch intensive Plantagenbewirtschaftung und Sklavenhandel nahm die Wirtschaft in den folgenden Jahrhunderten starken Aufschwung. Eisner beschrieb außerdem das über sehr lange Zeit von außen dominierte Leben der Bevölkerung, dessen zum Teil afrikanische Wurzeln noch heute das Geschehen prägen.

Weitere Sprecherinnen trugen Schilderungen von Mädchen und Frauen aus Kuba vor: über Träume und Hoffnungen, das Feiern von Gottesdiensten, das Improvisieren von Speisen, Schulausbildung, Bibelfreizeiten und die wirtschaftliche Krise des Landes, die zu Auswanderung führt.

Danach schilderten drei "Touristinnen" ihre Beobachtungen, sprachen von der schönen Landschaft, erzählten von glücklichen und heiteren Menschen. Rhythmisch begleiteten Schüler der Musikschule die Gesänge und schufen damit eine karibische Atmosphäre.

Zum geselligen Teil trafen sich die Frauen beider Konfessionen im Pfarrheim. Dort wurden gut gewürzte kubanische Speisen serviert: wie Hähncheneintopf, Hackfleischbällchen, Reis und Gemüsesuppe.
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