Colonel Lance C. Varney stellt sich vor
Feste, Fahrten, Freundschaften

Colonel Lance C. Varney (links) stellte sich bei Bürgermeister Peter Lehr vor. Der Rathauschef hat den neuen

Colonel Lance C. Varney ist noch nicht lange da und schon hat er alle Hände voll zu tun. Zeit für einen Antrittsbesuch bei Bürgermeister Peter Lehr hatte er aber dennoch.

Am 5. Juli übernahm Colonel Lance C. Varney in Grafenwöhr das Kommando der US-Armee Garnison Bavaria. Am Donnerstag besuchte er nun die Stadt Eschenbach und stellte sich im Rathaus bei Bürgermeister Peter Lehr vor. Der Colonel erzählte von seinem Werdegang in der US-Army. Der aus San Diego, Kalifornien stammende Varney begann 1993 seine Offizierslaufbahn. Neben vier Kampfeinsätzen im Irak war er bereits zweimal in Europa (Rom und Lille). Der Familienvater (zwei Kinder) erhielt während seiner 23-jährigen Militärlaufbahn viele Auszeichnungen, unter anderem die "Bronze Star Medal" mit dreimal Eichenlaub.

Nachdem er das Kommando in Grafenwöhr übernommen hatte, würdigte er auch die gute Zusammenarbeit mit den deutschen Kräften auf dem Stützpunkt, was auch in verschiedenen Anekdoten zu hören war. Unter anderem erzählte er vom Treffen mit den deutschen Beschäftigten im US-Lager, wo manche schon länger dort arbeiten, als er Soldat ist.

Bürgermeister Lehr bekräftigte nochmals die gute Zusammenarbeit mit den Streitkräften. Er hob auch hervor, dass die Garnison immer noch der größte Arbeitgeber in der Region sei, was sich positiv auf die Bevölkerung auswirkte. Auch der Netzaberg, ein Teil der Stadt Eschenbach, wurde positiv gelobt. Ein Punkt wurde aber dann doch hervorgehoben. Die Autos der versetzten Soldaten blieben oft stehen, was für die Stadt einen Mehraufwand darstelle. Dies wurde aber schon in der Garnison zur Sprache gebracht, meinte Varney, "es wird bald Einigung geben". Auch zum Bürgerfest im Juli wurde der Colonel eingeladen, ebenso zu einer Fahrt nach Regensburg, unter anderem mit einer Besichtigung des BMW-Werks. Lehr lud die Familie Varney noch zu einer Stadtführung mit dem Heimatverein und einer anschließenden Brotzeit ein. Varney nahm das dankend an und freute sich auch auf das Eschenbacher Zoigl.
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