CSU7ÜCW-Fraktionssprecher regt im Stadtrat Eschenbach-App an
Aktuell und transparent

Erhält die Rußweiherstadt eine Eschenbach-App? Einen Vorschlag dazu unterbreitete CSU/ÜCW- Fraktionssprecher Markus Gradl in der September-Sitzung des Stadtrats.

Unter dem Tagesordnungspunkt "Wünsche und Anträge" bringen die Räte immer wieder Anregungen zur Verbesserung des Alltagslebens, aber auch Kritik an Abläufen im kommunalen Geschehen vor.

Seinen jüngsten Vorschlag begründete Gradl damit, dass der "tolle Internetauftritt der Stadt Eschenbach verhältnismäßig wenig abgerufen wird". Da aber ein Großteil der Bevölkerung über ein Smartphone verfüge, könnten bei einer Verknüpfung mit dem Internetauftritt "aktuelle Nachrichten, wie zum Beispiel die jüngste Rußweihersperrung, oder auch Veranstaltungen" gepostet werden. So sei jeder Teilnehmer auf dem Laufenden, auch bei kommunalpolitischen Themen.

Der CSU/ÜCW-Fraktionssprecher sieht zudem die Möglichkeit, damit auch der Politikverdrossenheit entgegenzuwirken: "Informationen und Entscheidungen des Stadtrats werden transparent gemacht."

Bürgermeister Peter Lehr erkannte Positives am Vorschlag Gradls. Er sicherte zu, sich über Möglichkeiten der Umsetzung zu informieren.

Kritik übte Gradl an der bisherigen Nichtbeachtung eines Antrags, den seine Fraktion im Februar gestellt hatte. CSU und ÜCW hatten darin die Schaffung von Räumlichkeiten im ehemaligen Vermessungsamt für eine Tagesbetreuung von Senioren unter Einbindung der Seniorengemeinschaft Hand in Hand (GeHiH) beantragt.

Der Fraktionssprecher hob hervor, dass an den Stadtrat gerichtete Anträge innerhalb einer Dreimonatsfrist behandelt werden sollten. Bürgermeister Peter Lehr verwies in seiner Stellungnahme auf die noch laufende Sammlung von Nutzungsvorschlägen für das von der Stadt erworbene Gebäude und die danach anstehenden Entscheidungen des Stadtrats.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.