„Das war spitze“: Schiedsrichter schwärmen nach Leistung der Feuerwehrgruppe
Ein Rädchen greift ins andere

Erfolgreich stellten sich neun Kameraden der Feuerwehr Speinshart der Leistungsprüfung. Als Schiedsrichter fungierten Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer, Kreisbrandmeister Jürgen Haider und Peter Speckner. Bild: do

Speinshart. Es ist die Zeit der Feuerschutz-Wochen und Großübungen - und es ist die Zeit der Leistungsprüfungen. Für den Ernstfall bereit zu sein, ist ständige Aufgabe der Feuerwehrleute. Um fit dafür zu sein, braucht es kompetente Übungsleiter und ehrgeizige Brandschützer. Idealismus ist gefragt.

Und der ist bei den Speinsharter Einsatzkräften vorhanden. Super-Ergebnisse gehören bei ihnen zur Normalität. Auch diesmal arbeiteten auf der Wiese vor dem Feuerwehrhaus Gruppenführer und stellvertretender Kommandant Andreas Stadler, Maschinist Florian Lehner sowie die Schlauch-, Wasser- und Angriffstrupps Hand in Hand zusammen, um Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer, Kreisbrandmeister Jürgen Haider und dem weiteren Schiedsrichter Peter Speckner vom Ausbildungsstand zu überzeugen. Da hieß es Saugschläuche zu kuppeln, B-Saugleitungen zu verlegen und die Strahlrohre einsatzbereit zu machen. Eine Trockensaugprobe und ein schriftlicher Fragebogen, etwa zur Gerätekunde, ergänzten die Prüfung.

Doch so locker und eingespielt der Trupp sein Leistungsvermögen auch demonstrierte: Es gingen lange Übungszeiten voraus. Das kostet Zeit und Energie. Vor allem sei es der Gemeinsinn, der die Leute bewege, betonte Kommandant Christian Höllerl. Er gehörte mit Wolfgang Wagner auch zu den weiteren Ausbildern, die die neun Brandschützer auf die Leistungsprüfung Nr. 124, so die offizielle Einladung, vorbereiteten. Den Neulingen Christian Felber, Thomas Reis und Lukas Schlicht standen dabei gestandene Wehrmänner zur Seite: Florian Lehner (Stufe 6), Roland Lins (Stufe 5), Julian Diepold (Stufe 3), Patrick Dittner und Moritz Schmidt (Stufe 2).

Bei der "Manöverkritik" stellten die Prüfer zunächst formal fest: "Leistungsprüfung bestanden." Deren Verlauf entzückte auch den Kreisbrandinspektor. "Das war spitze", merkte Georg Tafelmeyer an. Die beiden anderen Schiedsrichter hatten an der perfekten Demonstration des Einsatzkönnens ebenfalls nichts auszusetzen. Nicht zuletzt schwärmte zweiter Bürgermeister Roland Hörl, selbst aktives Mitglied der Nachbarfeuerwehr Tremmersdorf, von Einsatzbereitschaft und Begeisterung: "Bei uns hat Freiwilligkeit Zukunft."
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