Dritte Ausbildungsmesse in Eschenbach
Bester Proviant für Reise ins Alter

Die Firma Markgraf stellte sich unter Motto "Dein Beruf, deine Zukunft, deine Baustelle" vor. Bilder: rn (5)

Die Möglichkeit, einen ersten Kontakt zu Ausbildungsbetrieben herzustellen, kann ein erster Schritt zu einem Traumberuf sein. Hunderte solcher Erstschritte führten am Samstag in die Mehrzweckhalle.

Die dritte Ausbildungsmesse entwickelte sich zum Besuchermagnet. Nach Angaben der Veranstalter war sie mit mehr als 700 Interessierten die bisher besucherstärkste Messe. Nicht nur das SPD-Organisationsteam mit Fritz Betzl, Thomas Ott, Bernhard Stangl und Thomas Weiß strahlte ob der unentwegt strömenden Gäste. Die Freude an der Resonanz bei Mittel-, Real- und Wirtschaftsschülern sowie Gymnasiasten war auch Schirmherrn und Bundestagsabgeordneten Uli Grötsch, den Landräten Andreas Meier und Albert Nickl, den Bürgermeistern aus Eschenbach, Grafenwöhr, Kirchenthumbach, Schwarzenbach, Trabitz und Pressath sowie den Schulleitern der Mittelschulen Eschenbach, Grafenwöhr und Pressath anzusehen. Sie alle wussten, dass das Interesse der rund 40 Aussteller ihren jungen Gemeindebürgern gilt.

Eine volle Halle und ein erfolgreicher Vormittag war der große Wunsch des gastgebenden SPD-Vorsitzenden Thomas Ott. Er dankte dem Landrat für die Bereitstellung der Halle und rief den jungen Leuten zu: "Nehmt nicht nur die Kugelschreiber mit." Als Besonderheit erwähnte er, dass ein Besucher der 1. Ausbildungsmesse, der mit einem Ausbildungsvertrag die Veranstaltung verlassen hatte, "heute nach exzellenter Abschlussprüfung mit am Stand seines Chefs steht".

"Ich nehme mir gerne die Zeit für eine solche Messe", verkündete Götsch. Er zeigte Freude an der Veranstaltung und sah in ihr ein Zeichen, dass die Region gut aufgestellt ist. Die Angebote der vertretenen Firmen wertete er als Beweis dafür, dass es keinen Anlass gibt, von hier wegzugehen. In der Ausbildung sah Eschenbachs Bürgermeister Peter Lehr den "besten Reiseproviant auf der Reise ins hohe Alter". Die hohe Zahl der Lehrstellen und Ausbildungsplätze, die durch die ersten beiden Messen vermittelt worden waren, bedeuteten für ihn hervorragende Perspektiven für das weitere Leben. Im Zeichen des demografischen Wandels richtete er den Blick auf Asylsuchende und Flüchtlinge, "die sich heute sicher ebenfalls Informationen zu den verschiedenen Ausbildungsberufen holen werden". "Alle diese Stände spiegeln die Vielfalt des beruflichen Angebots im Landkreis wider", erkannte Landrat Meier.

Unentwegt waren am Eingang junge Besucher damit beschäftigt, "Eintrittskärtchen" mit Namen und Schule zu versehen. Sie gelten in den nächsten Tagen als Lose für attraktive Preise. Je nach Interesse und Veranlagung wechselten die Schüler, zum Großteil mit Eltern, zu ersten Gesprächen zu Personalverantwortlichen und Ausbildern. Das Angebot der Lehrstellenanbieter reichte von Aldi ("Mehr Spaß am gemeinsamen Erfolg") und Curamik ("Wir schaffen globale Lösungen") bis zu Witron ("Perspektiven schaffen") und Zegla Plast ("40 Jahre Präzision in Metall und Kunststoff").

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