Ein Nabburger für die Rußweiherstadt
Apotheker Karlheinz Keck stellt im Rathaus seinen Nachfolger Stefan G. Weidinger vor

Eschenbach-Tassen als Willkommens- und Abschiedspräsent überreichte (von links) Bürgermeister Peter Lehr an die Apotheker Stefan G. Weidinger und Karlheinz Keck aus. Weidinger tritt zum Jahreswechsel die Nachfolge Kecks als Inhaber der Stadt-Apotheke an. Bild: rn

"Die Eschenbacher sind herzlich und unkompliziert." Das sind die bisherigen Eindrücke von Stefan G. Weidinger, der die Stadt-Apotheke übernimmt. Denn nach nahezu 35 Jahren beendet Karlheinz Keck zum Jahreswechsel seine Tätigkeit als Apotheker. Sein junger Nachfolger arbeitet sich seit mehreren Wochen für seine neue Stelle ein. Nun ging es zum Kennenlerngespräch zu Bürgermeister Peter Lehr ins Rathaus. Im Bürgermeisterzimmer sagte Weidinger, dass es eine Herausforderung sei, in die Fußstapfen Kecks zu treten.

Mit der Übernahme der Stadt-Apotheke sei sein Wunsch in Erfüllung gegangen, "in der Oberpfalz daheim zu bleiben", machte der gebürtiger Nabburger deutlich. Weidinger hat bisher in der pharmazeutischen Forschung sowie in Apotheken in Neumarkt und Kelheim gearbeitet. Keck bescheinigte er das Talent zum Gästeführer: Dieser habe ihm "nicht nur den Rußweiher schmackhaft gemacht".

"Es gibt Agenturen, die bei der Suche nach einem Nachfolger behilflich sind", antwortete Karlheinz Keck auf die Frage des Bürgermeisters, wie die beiden Apotheker zueinander gefunden haben. Er gab zu verstehen, dass ein jeder den anderen sehr schnell akzeptiert und geschätzt habe. Froh zeigte sich Keck darüber, dass keine Filial-Lösung folge und darüber, in Weidinger einen Nachfolger zu haben, der "mit persönlichem Einsatz" hinter der Apotheke stehe.

Festtage zum Jubiläum


Keck, der Vorsitzender des Heimatvereins ist, berichtete auch aus der Geschichte der Eschenbacher Apotheken. Diese habe 1820 im Anwesen Karlsplatz 17 begonnen und sich später lange Zeit im heutigen Bundscherer-Anwesen neben der Bergkirche fortgesetzt. Zum 200. Jubiläum kündigte er "Festtage mit Ausstellung" an. "Die Familie Keck war die erste Apotheker-Familie, in der der Sohn auf den Vater folgte; und Stefan Weidinger ist der 14. Apotheker in Eschenbach", merkte er zudem an.

An Bürgermeister Peter Lehr übergab Keck die 30. Ausgabe des von ihm aufgelegten Eschenbacher Heimatkalenders und teilte mit, dass sein Nachfolger Stefan G. Weidinger diese Tradition fortführen werde. Das Archiv von Bernd Thurn werde dabei eine wertvolle Hilfe sein. Mit einem Exemplar der kommunalen Tasse dankte Lehr Karlheinz Keck für dessen "jahrzehntelangen Dienst für Heimat und Bevölkerung".
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