Erste Mitgliederversammlung bei GeHiH
Viel getan, noch viel zu tun

Speinshart. Die Seniorengemeinschaft "Generationen Hand in Hand" (GeHiH) hat Fahrt aufgenommen. Seit 18. November 2015 gibt es den Verein, seit Jahresanfang bemüht er sich, generationenübergreifende Zusammenarbeit zu vermitteln und Senioren das Leben leichter zu machen. Bei der ersten Mitgliederversammlung zeigte sich stellvertretender Vorsitzender Dieter Klein zufrieden mit der Entwicklung. Der frühere Trabitzer Bürgermeister leitete die Versammlung, weil Vorsitzender Bernhard Schäfer sich aus "gesundheitlichen Gründen" zurückgezogen hat. Neuwahlen gebe es im Oktober, erklärte er den 80 Mitgliedern im Gemeindezentrum. Den Besuch wertete Klein als gutes Zeichen.

Der Mitgliederstand sei seit der Gründung von 61 auf 166 gestiegen, berichtete Organisatorin Elisabeth Gottsche. Sie bedauere, dass immer noch viele GeHiH nicht kennen. Eschenbachs zweiter Bürgermeister Karl Lorenz erklärte, der Verein brauche nach drei Jahren 500 Mitglieder, um sich zu tragen. "Unser Verein lebt von Mitgliedern und Vermittlungen", ergänzte Gottsche. Seit Februar habe es 21 Vermittlungen gegeben: Einkaufshilfe, Gartenarbeiten, Arztfahrten, hauswirtschaftliche Hilfen.

"In 10 bis 20 Jahren wird von einer Erfolgsgeschichte der Region gesprochen", zeigte sich Speinsharts Bürgermeister Albert Nickl überzeugt. GeHiH erlaube es älteren Bürgern, lange im gewohnten Umfeld zu wohnen. Als stellvertretender Landrat dankte er für das Zusammenrücken des westlichen Landkreises, besonders der Koordinatorin Elisabeth Gottsche, dem "guten Geist" der GeHiH. Gottsche stellte die "LSVZ-Nachrichten" vor, in der eine Seite der Seniorengemeinschaft gewidmet ist. Sie berichtete vom Treffen bayerischer Seniorengemeinschaften in München und stellte nochmals den Unterschied des Angebots zu einer Nachbarschaftshilfe vor. Gottsche bat um Anregungen für künftige Zusammenkünfte und um Kuchenspenden. Mitglieder hätten bereits zu Infoveranstaltungen zu Smartphone und Internet angeregt. Als Ergänzung sah sie die Möglichkeit von häuslichem Informations- und Hilfsdienst.

Gottsche bat, die Vermittlungsbögen regelmäßig bei den Gemeinden abzugeben, Dank sagte sie den Seniorenbeauftragten. Die Gemeinschaft biete Hilfestellung nicht nur bei Krankheit, auch für Fahrten zu Veranstaltungen und Ärzten stehen die Helfer bereit.
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