Eschenbacher Abiturienten mit spanischem Abschlussstreich
Adios Amigos

Adios Amigos hieß es beim Abiturscherz am Eschenbacher Gymnasium. Die Abiturienten feierten mit viel Musik und kabarettistischen Einlagen einen "friedlichen" Abschied. Eingebunden in das Feuerwerk der guten Laune war auch die Lehrerschaft. Bild: do

Fiese Abiturscherze? Nix da. Diese Zeiten sind vorbei. Schulleitung und Abiturienten kooperieren beim Abstecken der Rahmenbedingungen. Ein bisschen feucht wurde es trotzdem beim Abiturscherz des Jahrganges 2016. Es dominierten allerdings nicht Wassereimer und Wasserbomben. Überdimensionale Wasserpistolen taten es auch. Besonders aber war es ein fröhliches Treiben, das die Abiturienten nach dem bestandenen Abi mit viel Spiel und Spaß organisierten.

Der stimmungsvolle Rahmen der Schulgemeinschaft in der brechendvollen Aula sorgte zusätzlich für eine begeisternde Geräuschkulisse, als die Absolventen mit einem bunten Auftritt das Motto des Tages vorstellten. "Adios Amigos Gymnasium Eschenbach" - unter diesem Titel feierten Abiturienten, Lehrer und die rund 1000 Schüler einem Schulfest gleichend eine temperamentvolle Fiesta.

Da durfte ein brausendes "Fiesta Mexicana" nicht fehlen, als die Caballeros mit stellvertretendem Schulleiter Peter Schobert ihr "Rapbattle" begrüßten und die "Führungselite" um Schulleiter Dr. Knut Thielsen, Robert Kreuzer und Katharina Meier zum Wissenstest mit Vertretern der 7., 9. und 11. Klassen antraten. Fragen über vermeintliche Macken, Ecken und Zicken der Pädagogen bestimmten das Geschehen. Vom Schulvolk umjubelt waren etwa Quizfragen über Lehrkräfte, die zum Beispiel das Wort theoretisch nicht aussprechen können oder das Rätsel über einen Pädagogen, der seiner Klasse bescheinigte, die Schüler seien für alles andere außer Laufen zu dumm. Unter dem stürmischen Beifall des "Schulvolkes" gewann das Schülerteam mit 9:5 Punkten.

Schlag auf Schlag folgten weitere Gaudi-Nummern. Gummi-Bärchen rieselten beim sogenannten Piñata-Schlagen in die Aula und mexikanische Duelle "aka Challenges" zwischen Lehrern und Schülern hielten die Stimmung hoch. Einen Sombrero auf einen Kaktus werfen - gar nicht so einfach, auch der Spanisch-Zungenbrecher "Trabalenguas" sorgte für Lachsalven. Die kabarettistischen Einlagen nahmen kein Ende. Fotomontagen nahmen den Lehreralltag aufs Korn, Mariachi-Stars sorgten für mittelamerikanische Folklore, bei "Chili-Attacken" schnappten auch einmal Lehrkräfte nach Luft und in der Pause warben die Abiturienten für einen "Gott des Gemetzels".

Die unbeschwerte Reise über den großen Teich fand schließlich mit einer weiteren "Fiesta Mexicana" und einer "Reise nach Mexiko City", demonstriert von Schülern aus den Unterstufen, einen fulminanten Abschluss. Gar nicht so abwegig war der Wunsch der Amigos, Caballeros und Mariachis, kommende Lebensabschnitte mit mittelamerikanischer Leidenschaft gewürzt mit Oberpfälzer Lebensfreude zu bestehen. Mit dem Versprechen "wir überwachen, dass keiner mehr Unterricht macht", fanden die Abiturienten beim Schulvolk ungeteilten Beifall.
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