Eschenbacher Brandschützer mit der __mitgliederstärksten Nachwuchsgruppe im Landkreis
Jugend ist Feuer und Flamme für Wehr

Auch Übertritte zur aktiven Wehr und ein Weggang haben der Jugendgruppe der Feuerwehr nichts ausgemacht: Dank etlicher Neuzugänge hat sich ihre Stärke sogar erhöht - von 23 auf 27 Mitglieder. Mehr hat keine andere Wehr im Landkreis. "Ich hoffe, ihr habt Spaß. Macht weiter so!", rief Jugendleiter Patrick Dobmann den Anwärtern zu.

In der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr zeigte er sogar - anlässlich des Jubiläums "30 Jahre Jugendfeuerwehr" 2015 - die Mitgliederbewegungen in den vergangenen drei Jahrzehnten auf. In dieser Zeit traten 59 der Jugendgruppe entwachsene Nachwuchskräfte in die aktive Wehr über.

Dobmann stellte das Ausbilderteam mit Melanie Baumgärtel, Fabian Gradl, Magdalena Gradl und Florian Burkhardt vor und berichtete von der Teilnahme an zahlreichen Tagungen und weiterführenden Bildungsveranstaltungen. Anhand von Bildern ließ er das Geschehen und die Ausbildung bei der Jugendfeuerwehr Revue passieren, darunter die Vorbereitungen auf die Prüfung zur Bayerischen Jugendleistungsspange. "Die Teilnahme an der Stadtmeisterschaft im Kegeln und ein geselliger Grillabend waren Beiträge zur Kameradschaftspflege", sagte der Jugendleiter.

"Ihr könnt stolz sein auf euere Arbeit." Mit diesem Lob wandte sich Bürgermeister Peter Lehr an Führungskräfte, Aktive und Nachwuchs. Mit beeindruckenden Zahlen machte er den volkswirtschaftlichen Wert der Arbeit der bayerischen Feuerwehren vor. 2013 seien diese 237 000 Mal zu Lebensrettung, Schadenminimierung und Beseitigung von Gefahrensituationen gerufen worden. "Feuerwehrleute, Krankenschwestern und Altenpfleger genießen nach wie vor das höchste Ansehen in der Bevölkerung", zitierte er das Ergebnis von Befragungen.

"Erstklassige Ausrüstung"


Auf Eschenbach bezogen erklärte Lehr: "Um all das, was wir im Vortrag des Kommandanten gehört haben, bestmöglich leisten zu können, benötigt unsere Wehr eine erstklassige Ausrüstung." Er erinnerte an den Brand des Kleintierzüchterheimes im Jahr 2010, als die Brandschützer mit zum Teil privat beschaffter Kälteschutzbekleidung arbeiten mussten. Diese sei mittlerweile ebenso für die Wehr gekauft worden wie Nässe- und Chemieschutzbekleidung, Helme und Rettungsschere - nicht zu vergessen das neue Gerätehaus.

Die vielfältigen Tätigkeiten und Leistungen der Feuerwehr würden von allen als selbstverständlich angesehen, merkte Dieter Kies an. Die Jahreshauptversammlung sah der Vorsitzende des Stadtverbandes daher als Anlass, den ehrenamtlichen und freiwilligen Einsatz zu würdigen. Beeindruckt zeigte er sich von der großen Zahl der Jugendlichen in der Wehr. Zu deren Förderung übergab er einen Scheck.

Nur Lob hatte Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer für die Eschenbacher Floriansjünger parat: Er bescheinigte ihnen eine vorzügliche Arbeit bei allen Einsätzen. Wegen des alten Feuerwehrhauses habe er in den vergangenen Jahren geradezu Mitleid mit ihnen gehabt habe, gestand er ein. Der jetzige Vorzeigebau lasse jedoch alles vergessen. Zum Abschluss seines Grußworts widmete er sich Fachthemen.
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