Eschenbacher lassen es sich beim Bürgerfest trotz Regenschauer gut gehen
In bester Feierstimmung

Ganz Eschenbach zog es am Sonntag auf den Karlsplatz: zum Fest von Bürgern für Bürger. Auch Regenschauer trübten die Feierlaune nicht - dafür waren die vielfältigen Augen-, Ohren- und Gaumengenüsse zu attraktiv.

Jugendblaskapelle der Musikschule, Stadtkapelle, Schmankerlküche, Magie, Malen, Schminken, Tanz und Rhythmussport: Das alles hätte auch Kaiser Karl IV. bei der Feier seines 700. Geburtstags begeistert. Auf dem Platz, dem die Eschenbacher vor vielen Jahren seinen Namen gegeben haben, ließ es sich am Sonntag ein internationales Publikum gut gehen.

Das Bürgerfest bot Ohren-, Augen- und Gaumengenüsse. Erstere bot die Jugendblaskapelle bereits beim Gottesdienst. Während der Frühschoppen- und Mittagszeit überzeugten die jungen Musiker dann mit schmissigen Weisen die Festbesucher. Nach der Nachmittagspause besetzte die Stadtkapelle das Podium. Als nach kurzen Regenspritzern die Sonne durchbrach, begann das Ensemble gegen 17 Uhr mit dem Egerländer Marsch und "Wir sind Kinder von der Eger" eine musikalische Reise durch das Nachbarland Böhmen.

Im Dirndl zum Fest


Den ersten Augenschmaus boten zum Bieranstich amerikanische Gäste im Dirndl. Zu ihnen zählten Annette Evans, Stellvertreterin des Kommandeurs der US Army Garrison Bavaria, und Pressesprecherin Susanne Bartsch. Ihnen gleich machten es Pfarrerin Anne Utz und die Mädchen von der Jugendgarde der Faschingsgesellschaft, die ihren Gardetanz zeigten.

Große Beachtung fand die Sportakus-Zumba-Gruppe. Scheinbar mühelos absolvierten ihre Mitglieder das Bewegungs- und Gymnastikprogramm und folgten danach sogar noch Zugaberufen. Nicht fehlen durften die "Flying Boots". Die Linedancer ließen es aber etwas kommoder angehen.

Im Lubergassl zog Zauberer Marius die Mädchen und Buben in seinen Bann. Er "spielte" mit Seilen, Zitronen, Stäben und Geldscheinen. Gebannt verfolgte die Kinderschar jeden Handgriff. Als einem Steppke die Sitzbank scheinbar zu hart wurde, fragte er den Magier: "Kannst du mir ein Sitzkissen herzaubern?"

Unweit der Zauberwerkstatt standen die Kleinen geduldig bei der Schminkstation der Eltern-Kind- Gruppe an. Für ihre Gesichtsbemalung durften sie sich ein "Muster" auswählen. Geduldig verfolgten sie mit Mama oder Papa das Geschehen, bis sie endlich selbst an der Reihe waren. Auch Brigittes Luftballon-Tiere waren Ziel der Begierde der Kinder.

Meister mit dem Blasrohr


Unentwegt drehte sich das Glücksrad, bei dem ein reichhaltiges Gewinnsortiment lockte. Nicht gleich klappen wollte es des Öfteren beim Schießen mit der Mini-Armbrust. Besser lief es da bei der 6. Stadtmeisterschaft im Blasrohrschießen.

Vom Fest der Eschenbacher für Eschenbacher fühlten sich in hohem Maß auch amerikanische Mitbürger angezogen. Sie lockten die überschaubare Größe der Festlichkeit und das besondere Flair.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.