Eschenbacher Waldjugend füllt bei Rama-dama-Aktion zwei große Anhänger mit Müll
Wachsames Auge auf die Umwelt

Auto- und Motorradreifen, alte Schubkarren und Campingzelte sowie jede Menge Plastikabfall fanden die Waldläufer bei ihrer Rama-dama-Aktion in der Flur rund um Eschenbach. Bild: rn

Die Waldjugend suchte Straßen und Wege im Umland der Rußweiherstadt ab: Bei ihrer Rama-dama-Aktion war sie erfolgreich Umweltverschmutzern auf der Spur. Zwei große Anhänger füllten die Mitglieder mit ihren Funden.

Unterwegs waren die Suchtrupps der Waldläufer am Hotzaberg, auf dem Rundkurs um den Rußweiher, im Bereich des ehemaligen Bahneinschnitts bei Apfelbach, an den Zufahrtswegen zum Netzaberg, am Leiseneckgraben und in den Bereichen Hammermühle und Schmierhütte. Mit dabei war der für Kommunalwald und Umwelt zuständige Forstbeamte Martin Gottsche.

Neben viel Kleinkram und Plastikabfällen fanden die Helfer Auto- und Motorradreifen, eine Toilettenschüssel, zwei alte Schubkarren und zwei nicht mehr brauchbare Campingzelte. "Die Menge des gesammelten Abfalls nimmt insgesamt zwar ab. Aber viele Mitbürger haben offensichtlich immer noch ein gestörtes Verhältnis zu Umwelt und Natur." So lautete das Fazit der Waldjugendführer Walter Seltmann und Hermann Schmidt zum Abschluss der Aktion.

Mit einem Imbiss und Eisgutscheinen dankte Bürgermeister Peter Lehr den eifrigen Waldläufern für ihr wachsames Auge, das sie auf die heimische Umwelt werfen. In zwei Jahren feiert der Horst Eschenbach der Deutschen Waldjugend (DWJ) sein 50-jähriges Bestehen.
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