Faschingsgesellschaft Eschenbach hält Rückschau auf erlebnisreiches Jahr mit vielen Auftritten
Begehrte Garden

Die Fastenzeit ist für die Faschingsgesellschaft stets die Zeit der Rückschau. "Wir werden von Jahr zu Jahr besser, nicht nur beim Rathaussturm", resümierte Vorsitzender Michael König in der Jahreshauptversammlung. Und dritter Bürgermeister Klaus Lehl erklärte: "Die Stadt kann sich froh und glücklich schätzen, diese Faschingsgesellschaft zu haben."

Nach einem lautstarken "Eschenbach, Helau!" blickte die Faschingsgesellschaft auf ein erlebnisreiches Jahr zurück. "Unser Vereinsleben dauert nicht nur vom 11. 11. bis Aschermittwoch", erklärte König dabei mit Nachdruck. Er freute sich, dass sich die Zahl der Mitglieder im abgelaufenen Jahr von 165 auf 177 erhöht hat. Dann blickte er auf Geburtstagsfeiern und einen Polterabend von Aktiven, das Grillfest, den Faschingsball mit Jubiläumsfeier, den bunten Nachmittag und den Faschingszug zurück.

Besucht wurden die Prunksitzung in Waldeck sowie die Faschingszüge in Hammerles und Waldeck. "Wenn wir auch nur den vierten Platz belegten, hatte die Teilnahme unserer 'Rußweiber' beim Oberpfälzer Gauditurnier hohen Erlebniswert", sagte der Vorsitzende. Zudem rief er noch mehrere Festbesuche in Erinnerung.

"Nerven wie Drahtseile"


Dank sprach König der Prinzengarde aus, die bei Bauernmarkt und Novem-Fußballweltmeisterschaft auf dem SCE-Gelände die Bedienung übernommen hatte. Robert Schultes lobte er für die bunter und aktueller gewordene Homepage der Faschingsgesellschaft. Den Trainerinnen von Garden und Männerballett bescheinigte er Kreativität und Einfallsreichtum und betonte: "Ihr habt Nerven wie Drahtseile."

Einblick in das Leben der Garden gab Gardenbeauftragte Sandra Mandanici. Sie berichtete von zehn Kindern der "Krümelgarde", die bei Rathaussturm, Faschingstanz, buntem Nachmittag sowie Faschingsveranstaltungen für Senioren und Kinder auftraten. Für die nächste Session bestehe bereits eine Warteliste.

Showtanz auch im Sommer


Neben den eigenen Veranstaltungen waren die zwölf Mädchen im Fasching in Vorbach, Preißach, Speinshart und Eschenbach sowie beim HPZ-Fasching in Grafenwöhr zu bewundern. Auch beim Starkbierfest der "Pilots" zeigten sie ihren bayerischen Showtanz. Mandanici kündigte weitere Aufführungen beim Maibaumfest, beim Bürgerfest und beim Sommerfest in der Reha-Klinik Waldsassen an.

Die Prinzengarde war mit 16 Tänzerinnen in die Session gestartet und mit ihren Tänzen unter dem Motto "Rock" unter anderem auf Faschingsbällen in Speinshart, Vorbach und Freihung zu Gast. Von "sportlichen 17 Frauen" sprach Mandanici, als sie sich der Frauengarde zuwandte. Sie habe nach der Taufe auf den Namen "Ladykracher" fünf Auftritte gehabt, darunter in Speinshart und Vorbach - leider nicht beim Weiberfasching in Eschenbach.

Den acht Tänzern der "Rußweiber" bescheinigte sie, auf verschiedenen Veranstaltungen Bewunderung erhalten zu haben. "Akrobatisch und sportlich hat Lissy ihre Männer wieder auf Höchstleistungen getrimmt", merkte die Gardenbeauftragte an.

Narren feiern: Sommerfest am 6. AugustKassiererin Katja Tannreuther dankte den Banken sowie zahlreichen Mitgliedern für Spenden. Wegen der Fahrt in die Schweizer Partnergemeinde weise die Jahresrechnung ein Minus aus, berichtete sie. Nach einer Rückschau auf das Sommerfest wurde als Termin für die Neuauflage der 6. August festgelegt. Spontan meldeten sich Förderer für Sau, Speisen und Getränke. "Nur durch Eifer und Einsatz ist es möglich, jedes Jahr ein Superprogramm für Eschenbach auf die Beine zu stellen", resümierte dritter Bürgermeister Klaus Lehl in seiner Lobeshymne auf die Faschingsgesellschaft. Mit der Aufforderung "Macht weiter so" dankte er den Narren und übergab eine Spende. Dieter Kies, der Vorsitzende des Stadtverbands, blies ins gleiche Horn. Auch er war nicht ohne das obligatorische Kuvert erschienen. Zudem überraschte er die Gardemädchen mit einer Bedienungsspende als Dank für ihr Engagement beim Bauernmarkt. (rn)
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